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INF-Vertrag USA erwägen Maßnahmen wegen Russlands Vertragsverletzung

Schon seit Monaten macht der US-Kongress Druck auf das Weiße Haus: Nun erwägen die USA wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland, weil das Land die Abmachungen eines Nuklearwaffenabkommens verletzt haben soll.
11.12.2014 - 02:56 Uhr Kommentieren
Staatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit im US-Außenministerium, Rose Gottemoeller - hier bei einer Pressekonferenz in Kiew zu sehen: Am Mittwoch hat sie über die Maßnahmen gegen Russland vor einem Ausschuss des US-Senats gesprochen. Quelle: dpa

Staatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit im US-Außenministerium, Rose Gottemoeller - hier bei einer Pressekonferenz in Kiew zu sehen: Am Mittwoch hat sie über die Maßnahmen gegen Russland vor einem Ausschuss des US-Senats gesprochen.

(Foto: dpa)

Washington Die USA erwägen nach Angaben des Außenministeriums wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland wegen Verletzungen eines Nuklearwaffenabkommens. Dies berichtete Rose Gottemoeller, die Staatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit in dem Ministerium, am Mittwoch vor einem Ausschuss des US-Senats.

Gottemoeller sagte, ihr Land überlege außerdem, was in militärischer Hinsicht getan werden könne, um sicherzustellen, dass Russland keine Vorteile aus den Verstößen gegen den sogenannten Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme erlange.

Das seit 1988 gültige Abkommen ist auch als INF-Vertrag bekannt und wurde im Dezember 1987 von US-Präsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Anführer Michail Gorbatschow unterzeichnet. Es sieht vor, dass die USA und Russland keine Bodenraketen mit einer Reichweite zwischen 480 und 5500 Kilometern besitzen, produzieren oder auf Testflüge schicken dürfen.

Russland dementiert eine Verletzung des INF-Vertrages. Der US-Kongress hat seit Monaten den Druck auf das Weiße Haus in Washington erhöht, um Moskau mit den vermuteten Verstößen gegen das Abkommen zu konfrontieren.

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