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Initiative USA wollen Wirtschaftskonzept für „Indo-Pazifik“-Region vorlegen

Mit einer Reihe von Initiativen will die USA die Wirtschaft des asiatischen Raums stützen – es könnten Billionen US-Dollar fließen.
30.07.2018 - 11:54 Uhr Kommentieren
Der US-Außenminister will seine Initiative bei einem Kongress der Handelskammer in Washington vorstellen. Quelle: Reuters
Mike Pompeo

Der US-Außenminister will seine Initiative bei einem Kongress der Handelskammer in Washington vorstellen.

(Foto: Reuters)

Hongkong Im Zuge der Fokussierung von US-Präsident Donald Trump auf den „indo-pazifischen“ Raum will Außenminister Mike Pompeo eine Reihe von Initiativen für die Wirtschaft in der Region vorlegen. Der „Indo-Pazifik“ sei eine absolute Priorität für Verantwortliche in der US-Regierung und im Kongress, sagte Pompeos Berater Brian Hook am Montag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Die Initiativen umfasse die Bereiche Digitalwirtschaft, Energie und Infrastruktur. Zur Höhe möglicher Investitionen sagte Hook nichts. Die US-Führung hat mit ihrer sogenannten Indo-Pazifik-Strategie Länder von Indien über Indonesien bis Japan ins Auge gefasst. China gehört ausdrücklich nicht dazu.

Die US-Handelskammer geht davon aus, dass auf die Region in den nächsten Jahrzehnten die Hälfte der Weltwirtschaft entfallen könnte. Für das Ausschöpfen des Potenzials seien aber fast 26 Billionen Dollar an Investitionen nötig.

Pompeo will die Initiative bei einem Kongress der Handelskammer in Washington vorstellen, bei dem auch US-Handelsminister Wilbur Ross sowie Vertreter aus Japan, Australien, Singapur, Indien und Indonesien erwartet werden.

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    Das Konzept „Indo-Pazifik“ wird in Diplomaten-Kreisen als Ersatz für den Begriff „Asien-Pazifik“ gesehen, der aus Sicht mancher Vertreter das autoritär regierte China zu stark ins Zentrum gerückt hat. Trump ficht derzeit einen Handelsstreit mit der Volksrepublik aus, der durch Zölle und Gegenzölle beider Seiten immer stärker eskaliert ist.

    Allerdings sind andere Länder in der Pazifik-Region wegen der „America first“-Politik Trumps und seines Rückzugs aus dem Transpazifischen Handelsabkommen TPP ebenfalls besorgt. Zudem könnte der Handelsstreit zwischen den USA und China in ihren Augen die Lieferketten in der Region durcheinander bringen.

    • rtr
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