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Insiderbericht Streit um US-Priester – Türkischer Außenstaatssekretär reist wohl in die USA

Die Spannungen zwischen den USA und der Türke hatten sich zuletzt verschärft. Daher wollen sie sich wohl noch diese Woche zu Gesprächen treffen.
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Viele Türken sind der Meinung, die USA mischten sich zu sehr in die Nahostpolitik ein. Quelle: AFP
Türkische Demonstranten

Viele Türken sind der Meinung, die USA mischten sich zu sehr in die Nahostpolitik ein.

(Foto: AFP)

AnkaraDie neue türkische Außenstaatssekretär Sedat Önal wird Insidern zufolge angesichts des Streits mit dem Nato-Verbündeten USA mit einer Delegation nach Washington reisen. Dabei solle über die jüngsten Spannungen zwischen beiden Ländern gesprochen werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von einem Mitarbeiter des Außenministeriums in Ankara. Zuvor hatte der Sender CNN Türk unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtet, dass sich beide Seiten auf bestimmte Themen verständigt hätten, über die sie noch in dieser Woche beraten wollten.

Die US-Botschaft in Ankara wiederum betonte, beide Länder blieben befreundet und verbündet. Sie wies außerdem türkische Medienberichte zurück, wonach ein US-Vertreter sagte, den Kurs der Landeswährung Lira weiter zu drücken. Diese Berichte seien „erfunden“, erklärte die Botschaft auf Twitter.

Die Spannungen hatten sich wegen des Verfahrens gegen den US-Pastor Andrew Brunson verschärft, der seit mehr als 20 Jahren in der Türkei lebt. Die dortige Justiz wirft ihm vor, Kontakte zu dem in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen unterhalten zu haben, in dem die Türkei den Drahtzieher des Putschversuchs von 2016 sieht. Brunson weist dies zurück. Die USA und die Türkei haben inzwischen Sanktionen gegen Minister des jeweiligen anderen Landes verhängt.

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  • rtr
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