Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Integrierter Strommarkt ohne künstliche Handelshemmnisse Netzentgelte für EU-Stromhandel entfallen ab 2004

Beim grenzüberschreitenden EU-Stromhandel wird ab dem 1. Januar 2004 keine Durchleitungsgebühr von 0,50 Euro pro MWh mehr erhoben.

vwd BRÜSSEL. Auf den Wegfall des Netzentgelts für Stromtransaktionen im Binnenmarkt habe sich das europäische Stromregulierer-Forum - das so genannte Florenzer Forum - verständigt, teilte die Europäische Kommission am Mittwoch mit. Künftig sollen die Stromlieferungen wie nationale Transaktionen behandelt und wie diese auch belastet werden.

Damit sei der Weg geebnet für einen „integrierten Strommarkt ohne künstliche Handelshemmnisse“, begrüßte EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio die Einigung. „Den Unternehmen und Verbrauchern dürften die Vorteile dieses Durchbruchs bald zu Gute kommen“, fügte sie hinzu. Das Florenzer Forum folgt damit der im Juni erlassenen EU-Richtlinie über die Öffnung der Gas- und Strommärkte.

Diese sieht die Aufhebung der Zolltarife beim grenzüberschreitenden Stromhandel vor und garantiert ab Juli 2007 die freie Wahl des Energieversorgers für alle EU-Endverbraucher. Im 1998 gegründeten Florenzer Forum sind die EU-Kommission, die nationalen Regulierungsbehörden und zuständigen Ministerien, die Netzbetreiber, Energieversorger sowie Verbraucher vertreten.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite