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Interesse an stärkerem Dialog Chinesische Regierung geht auf Merkel zu

Die Eiszeit in den deutsch-chinesischen Beziehungen, die nach dem Empfang des Dalai Lama im Kanzleramt entstanden war, neigt sich offenbar ihrem Ende zu. Im Gespräch mit dem Handelsblatt signalisierte erstmals ein chinesisches Regierungsmitglied öffentlich Bereitschaft zur Versöhnung.

HB PEKING. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei "jederzeit willkommen" in Peking, "auch zu den Olympischen Spielen" im August, sagte der Minister für Wissenschaft und Technologie, Wang Gang, dem Handelsblatt. China sei an einem stärkeren Dialog mit Deutschland "auf allen Ebenen" interessiert.

Die bilateralen Beziehungen gelten seit dem 23. September vergangenen Jahres als schwer belastet. Damals hatte Merkel den tibetischen Dalai Lama zu einem Gespräch im Kanzleramt empfangen und damit heftige Proteste in Peking ausgelöst. Die chinesische Regierung sagte mehrere hochrangige Gesprächstermine ab, unter anderem mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

Am kommenden Dienstag wird Außenminister Yang Jiechi nach Berlin reisen, um an der internationalen Iran-Konferenz teilzunehmen, wie ein Sprecher Steinmeiers bestätigte. Auch dies gilt als Entspannungssignal. Wissenschaftsminister Wang Gang sagte dem Handelsblatt, das beiderseitige Verhältnis sei grundlegend sehr gut.

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