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Interfax-Konferenz Putin fordert Ethik-Kodex für Umgang mit Künstlicher Intelligenz

Der russische Präsident betont die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als Wettbewerbsvorteil – und forderte neue Regeln für die Entwicklung.
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Russlands Präsident Wladimir Putin sagt über Künstliche Intelligenz: „Wer sie besitzt, wird enorme Wettbewerbsvorteile haben.“ Quelle: AP
Moskau

Russlands Präsident Wladimir Putin sagt über Künstliche Intelligenz: „Wer sie besitzt, wird enorme Wettbewerbsvorteile haben.“

(Foto: AP)

Moskau Der russische Präsident Wladimir Putin fordert neue Regeln zur Entwicklung künstlicher Intelligenz. Die Fachwelt und Unternehmen sollten über einen Ethik-Kodex nachdenken, sagte der Kremlchef am Samstag bei einer Konferenz in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

„Derzeit wird auf der ganzen Welt über soziale Aspekte und Konsequenzen des Einsatzes künstlicher Intelligenz diskutiert. Dies ist ein sehr wichtiges Thema.“ Das Hauptziel sei eine harmonische Entwicklung und neue Möglichkeiten für die Menschen.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Überbegriff für unterschiedliche Maschinen und Programme, die ähnlich wie Menschen selbstständig lernen, urteilen und Probleme lösen können. Computer etwa lernen, indem sie gewaltige Datenmengen auswerten. Solche Systeme stecken zum Beispiel in der Spracherkennung von Apple und Amazon.

Künstliche Intelligenz beeinflusse zunehmend den Alltag, sagte Putin. Sie sei zugleich eine bedeutende Ressource. „Wer sie besitzt, wird enorme Wettbewerbsvorteile haben.“ Sein Land müsse weltweit führend auf dem Gebiet sein, sagte er mit Blick auf eine nationale Entwicklungsstrategie. „Dies ist eine Frage unserer Zukunft.“

Von dem Programm verspricht sich die Regierung in Moskau nach eigenen Angaben, den russischen Anteil am weltweiten KI-Markt von derzeit ein bis zwei Prozent auf bis zu 15 Prozent in den kommenden Jahren ausbauen zu können.

Mehr: Das Ende des freien Netzzugangs ist nicht nur für russische Bürger ein Riesenproblem, sondern auch für die dortigen Firmen – Putin wird zum Zukunftsverweigerer. Ein Kommentar.

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  • dpa
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