Internationale Atomenergiebehörde Hacker greifen IAEA an

Datenklau bei der Internationale Atomenergiebehörde: Hacker veröffentlichen die Kontaktdaten von mehr als 100 Experten der IAEA. Sie fordern eine Untersuchung des Atomwaffenprogramms Israels.
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Yukiya Amano, der Geeraldirektor der Internationale Atomenergiebehörde. Quelle: Reuters

Yukiya Amano, der Geeraldirektor der Internationale Atomenergiebehörde.

(Foto: Reuters)

WienDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat einen Hackerangriff auf einen ihrer Server eingeräumt. Die Kontaktdaten von mehr als 100 Experten, die für die IAEA arbeiteten, seien vor zwei Tagen im Internet verbreitet worden, teilte die Organisation am Dienstag mit. Eine Gruppe mit dem persischen Namen "Parastoo" bekannte sich zu dem Datenklau. Die Hacker äußerten Kritik am israelischen "Nukleararsenal" und riefen die betroffenen Experten zur Unterzeichnung einer Petition auf, in der eine Untersuchung des Atomwaffenprogramms Israels gefordert wird.

Die IAEA bemühte sich um Schadensbegrenzung. Man bedauere den Vorfall zutiefst, teilte Sprecherin Gill Tudor in einer E-Mail mit. Der betroffene Server sei vor einiger Zeit ausgeschaltet worden. Bereits vor dem Hackerangriff hätten IAEA-Experten daran gearbeitet, mögliche Risiken zu beseitigen. Die Organisation unternehme alles Mögliche, um derartige Angriffe künftig zu verhindern, erklärte Tudor.

 
  • dapd
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8 Kommentare zu "Internationale Atomenergiebehörde: Hacker greifen IAEA an"

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  • Stellen wir uns mal vor , Israel stimmt einer Inspektion seiner anlagen zu , was macht dann der Iran ?
    Wird er es auch zulassen , oder will er vom eigenen Atomprogramm nur ablenken ?

    Ja ! Lasst uns eine Inspektion in Israel durchführen , zeitgleich im Iran , bleibt auch nur eine einzige Tür verschlossen , wird sie mit einem Luftangriff geöffnet , egal wo !

  • Mal abgesehen von der Methode haben die Macher dieser Aktion vollkommen recht: man kann vom Nachbarn kaum verlangen, sein Atomwaffenprogramm einzustellen (oder ehrlich darzustellen), wenn man selber völlig Intransparent mit den eigenen 200 Sprengköpfen umgeht. Das Wettrüsten hat hier - wie so oft - Israel begonnen.
    Wie steht schon bei Matthäus: "Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." Aber mit Jesus haben sie es wohl nicht so, obwohl er einer von Ihnen war...

  • ----der Insel Sinai --------

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.kw.geliweb.net/sinai-karte.jpg&imgrefurl=http://www.kw.geliweb.net/sinai.htm&h=531&w=670&sz=120&tbnid=TTI2AhBE87aZwM:&tbnh=97&tbnw=122&prev=/search%3Fq%3Dsinai%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=sinai&usg=__16NMPp-5keuR5gQQg5CPzTJqjKw=&docid=IvsQbKU5spwkMM&sa=X&ei=D8i1UK7JDsTltQb-0IHABA&ved=0CFUQ9QEwBw&dur=1126

  • Äh, Ahmadinedschad geht übrigens demnächst in Rente, wie auch Barak.

    Die Türkei bastelt übrigens an einer Neuauflage des osmanischen Reiches und ich gehe davon aus wir in ein paar Jahren eine Oriental Union sehen werden die bis nach Ägypten reichen wird.

    Dann wird Israel ziemlich alt aussehen, A-Waffen hin oder her.

    Ich hätte an Israels Stelle alle Hebel in Bewegung gesetzt um auf der Insel Sinai eine Sonderwirtschaftszone zusammen mit Ägypten einzurichten. Die USA hätten 80% der Infrastruktur bezahlen können, die EU 20%. Kapital und Technik aus Israel zusammen mit Arbeitskräften aus Ägypten und Palästina, der Laden würde brummen ohne Ende.

    Zu versuchen seine eigene Sicherheit auf Kosten Anderer umzusetzen birgt immer das Risiko das man letztlich eine Angriff provoziert, besser ist es ein unverzichtbarer Partner zu werden.

    Blitzkrieg war gestern, die neue Parole heißt langer Marsch.

  • Daraufhin wurde er von israelischen Agenten entführt, betäubt und von Italien nach Israel verschleppt. Ein geheimes Gericht verurteilte ihn wegen Verrat und Spionage zu 18 Jahren Gefängnis. Während Vanunu im Gefängnis saß, berichte die Zeitung The Times, dass Israel Material für 20 Wasserstoffbomben und 200 Atombomben besäße. In Frühjahr 2004 wurde Mordechai Vanunu aus dem Gefängnis unter strengen Auflagen freigelassen.

    " Der Reaktor in Dimona wurde etwa zwischen 1962 und 1964 in Betrieb genommen"
    Wer , wenn nicht Israel hätten seitdem einen Grund gehabt diese Waffen einzusetzen , Anlässe kenne wir zu genüge !
    Nie kam es dazu ! Israel hat diese Waffen Politisch wie Militärisch unter Kontrolle , der Einsatz ist sehr Unwahrscheinlich und der sinn dieser Waffen beschränkt sich auf die Abschreckung .

    Iran hat das ziel "Der Staat Israel, den Ahmadinedschad in der Regel nicht beim Namen nennt und zumeist als „zionistisches Regime“ bezeichnet, ist für ihn ein „Schandfleck [, der] aus der Mitte der islamischen Welt beseitigt werden muss"
    Dazu braucht man im Iran die Atombombe
    und dazu wird sie eingesetzt sobald sie verfügbar ist .

  • Wikipedia weis :
    Das Gelände befindet sich rund 12 Kilometer südöstlich von Dimona. Es wurde ab 1958 mit französischer Hilfe erbaut. Die israelische und französische Regierung begründeten den Bau des Kernreaktors mit der Absicht, eine Entsalzungsanlage mit Energie zu versorgen, um die Negev-Wüste zu begrünen sowie der Versorgung von einer Textilfabrik und anderen Projekten. Die meisten Experten aber kamen zu dem Schluss, dass der wirkliche Zweck die Produktion von Atomwaffen ist. Die israelische Regierung hat dies bislang weder bestätigt noch dementiert, was als Teil ihrer Politik der Mehrdeutigkeit aufgefasst wird.
    Der Reaktor in Dimona wurde etwa zwischen 1962 und 1964 in Betrieb genommen. Mit dem hier produzierten Plutonium und vermutlich mit angereichertem Uran aus unbekannter Quelle (Operation Plumbat), hatten die israelischen Streitkräfte wahrscheinlich bereits vor dem Sechstagekrieg erste Atomwaffen einsatzbereit. Die israelische Regierung hat immer den friedlichen Zweck der Anlage betont. Dennoch haben die USA den Ort mehrfach mit U-2 Aufklärern überflogen und Luftproben gesammelt, um sie nach radioaktiven Spuren zu untersuchen.
    Als der amerikanische Geheimdienst Anfang der 1960er Jahre die wahre Aufgabe der Anlage erkannte, verlangte man, dass Israel internationale Inspektionen zulassen müsse. Israel erklärte sich damit einverstanden, wenn hierfür keine Inspektoren der IAEO, sondern ausschließlich US-Inspektoren eingesetzt würden; zudem sollten alle Inspektionen zuvor angemeldet werden. Es wird berichtet, dass vor Inspektionen falsche Wände und anderes installiert wurde, um sensible Bereiche zu verbergen. Die Inspektoren informierten die US-Regierung, dass die von Israel auferlegten Restriktionen in der Anlage ihre Inspektionen sinnlos machten. 1969 wurden die Inspektionen eingestellt.
    1986 eröffnete ein ehemaliger Techniker aus Dimona, Mordechai Vanunu, der Presse Beweise für das israelische Atomprogramm. Daraufhin wurde er von israelischen Agenten entfüh

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.


  • Sie fordern eine Untersuchung des Atomwaffenprogramms Israels.
    Jetzt schweigen die westlichen Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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