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Internationale Zusammenarbeit Deutschland und Frankreich wollen „Allianz der Multilateralisten“

Deutschland und Frankreich planen eine Initiative. Das Ziel: Internationale Organisationen und eine auf Regeln basierende Weltordnung zu stärken.
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Beide vereinbarten am Dienstag in New York, bei dem Projekt eng zusammenzuarbeiten. Quelle: dpa
Heiko Maas und Jean-Yves Le Drian

Beide vereinbarten am Dienstag in New York, bei dem Projekt eng zusammenzuarbeiten.

(Foto: dpa)

New YorkDeutschland und Frankreich wollen gemeinsam eine „Allianz der Multilateralisten“ zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit voranbringen. Bundesaußenminister Heiko Maas und sein französischer Kollege Jean-Yves Le Drian vereinbarten am Dienstag in New York, bei dem Projekt eng zusammenzuarbeiten. „Der Multilateralismus ist in seiner Funktionsweise bedroht“, sagte Maas. Die Initiative habe das Ziel, internationale Organisationen und eine auf Regeln basierende Weltordnung zu stärken.

Maas hatte bereits im vergangenen Juli die Initiative für eine „Allianz der Multilateralisten“ ergriffen. Neben Frankreich wollen auch Japan und Kanada das Projekt aktiv mitgestalten. Es ist als Netzwerk der Staaten gedacht, die die bisherige Weltordnung gegen nationale Alleingänge verteidigen wollen. In welcher Form, ist aber noch unklar.

Die Allianz würde auch einem Land wie den USA offenstehen, wenn es sich für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit einsetzen würde, sagte Maas. „Letztlich muss das jeder selber entscheiden, auf welcher Seite er dabei steht.“ US-Präsident Donald Trump betreibt seit mehr als zwei Jahren eine Außenpolitik unter dem Motto „Amerika zuerst“, hat mehrere internationale Abkommen aufgekündigt und internationale Organisationen in Frage gestellt.

Le Drian sagte: „Das Ganze richtet sich nicht gegen jemanden, es sei denn, es handelt sich um jemanden, der gegen Multilateralismus vorgeht.“ Die Multilateralisten seien eine Mehrheit, die lange geschwiegen habe, weil sie davon ausgegangen sei, dass der Multilateralismus etwas Selbstverständliches sei. „Das ist aber heute nicht mehr der Fall“, betonte der französische Außenminister.

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