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Interview mit Ibrahim Jazdi, erster Außenminister Irans nach der Revolution 1979 "Die Demokratie hat einen Erfolg zu verbuchen"

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Aber die Reformer haben verloren...

...jedoch nicht in einem gesunden Wettbewerb. Sehen Sie sich doch die unterschiedlichen Voraussetzungen an, etwa bei Ahmadinedschad und dessen Unterstützer.

Und warum konnte der liberale Karrubi dann auch noch den eigentlichen Spitzenkandidaten der Reformer, Moein, auf einen hinteren Platz verweisen?

Karrubi hat den Menschen versprochen, dass er im Falle seiner Wahl jedem Bürger rund 50 Dollar zahlen würde. Gerade in den ländlichen Gegenden war das ein sehr attraktives Angebot.

Ist die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung ein Zeichen für den ungebrochenen Hunger nach Demokratie oder, dass sich der Wächterrat alles erlauben kann?

Zum einen lernen die Menschen, dass Demokratie ein langwieriger Prozess ist. Gleichzeitig wollen sie mit ihrer Teilnahme zeigen, dass sie selbst über das Schicksal ihres Landes entscheiden wollen. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Und jene, die zum Boykott der Wahlen aufgerufen haben, müssen sich fragen, ob sie mit ihrer Meinung richtig liegen.

Wie wird die Stichwahl ausgehen?

Das können wir nicht sagen. Wir wissen zum Beispiel nicht, ob Rafsandschani überhaupt im Wettbewerb bleiben wird. Das ist alles sehr schwer vorhersehbar.

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