Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Irak Blutige Anschläge auf Schiiten

In vor allem von Schiiten bewohnten Städten wurden mehr als 30 Menschen getötet. In Diwanija kamen 25 Menschen durch eine Bombe ums Leben, weitere sieben wurden in der Stadt Kerbela durch Selbstmordattentäter getötet.
03.07.2012 - 12:35 Uhr Kommentieren
Am 28. Juni tragen Bewohner die Leiche eines Anschlagsopfers davon. Quelle: dapd

Am 28. Juni tragen Bewohner die Leiche eines Anschlagsopfers davon.

(Foto: dapd)

Bagdad/Kerbela Terroristen haben in zwei vorwiegend von Schiiten bewohnten Städten des Iraks ein Blutbad mit mehr als 30 Toten angerichtet. Im Stadtzentrum von Diwanija detonierte am Dienstag eine Autobombe, durch die nach Angaben der irakischen Nachrichtenagentur Sumeria News 25 Menschen starben. 70 Menschen seien bei der Explosion in der knapp 200 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt verletzt worden.

In der Stadt Kerbela gelang es zwei Selbstmordattentätern trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen, sich inmitten von schiitischen Pilgern in die Luft zu sprengen. Nach Informationen von Krankenhausärzten rissen die Terroristen sieben Menschen mit in den Tod. Die Mediziner zählten 40 Verletzte. Die Attentäter hätten die in zwei Autos versteckten Sprengsätze auf einem Gemüsemarkt am südlichen Stadtrand gezündet, hieß es.

Seit Tagen strömen schiitische Muslime in die rund 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegene Stadt Kerbela. Sie wollen dort an den Feierlichkeiten zum Andenken an den Geburtstag des Imams Al-Mahdi teilnehmen. Nach Angaben der lokalen Verwaltung sind unter den Pilgern auch mehr als 3000 Schiiten aus dem Ausland - neben Syrern, Saudis und Libanesen auch deutsche Staatsbürger.

Da insgesamt mehrere Millionen Pilger erwartet werden, hatten die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen rund um Kerbela bereits vor einigen Tagen verschärft. Tausende Soldaten und Polizisten wurden dort zusätzlich stationiert.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    0 Kommentare zu "Irak: Blutige Anschläge auf Schiiten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%