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Irak verfügt über große Ölvorkommen Paris will keinen massiven Schuldenerlass für Irak

Frankreich lehnt die Forderung der USA ab, dem Irak einen Großteil seiner insgesamt 120 Milliarden Dollar Schulden zu erlassen. Paris sei bereit, auf etwa die Hälfte seiner Forderungen von drei Milliarden Dollar zu verzichten, erklärte der Élyséepalast am Freitag in Paris.

HB PARIS. Die USA fordern den Erlass von 80 bis 90 Prozent der Schulden und wollen einen entsprechenden Beschluss beim kommenden Gipfeltreffen der G-8-Staaten durchsetzen.

Gemeinsam mit Deutschland hatte Frankreich sich im Dezember 2003 bereits zu einem „substanziellen“ Schuldenerlass bereit erklärt. Der Irak gilt wegen seiner großen Ölvorkommen als ein potenziell sehr reiches Land, das allerdings wegen verheerender Kriege gegen Iran und um Kuwait sowie nach weltweitem Wirtschaftsboykott und Bombenangriffen durch die USA den Anschluss verloren hat.

Die USA wollen über den Schuldenerlass eine Stabilisierung des Iraks und die Erleichterung von Auslandsinvestitionen über neue Kredite erreichen. In der Frage kann Washington dem Vernehmen nach Unterstützung von Großbritannien, Japan und Italien erwarten. Zu den größten Gläubigern zählen neben Frankreich Japan, Russland und Deutschland.

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