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Irakischer Al-Kaida-Chef Top-Terrorist Al-Masri getötet

Der Chef der Extremisten- Organisation Al-Kaida im Irak ist nach Angaben des irakischen Innenministeriums tot. Abu Ajjub Al-Masri sei am Dienstag bei internen Kämpfen zwischen Aufständischen nördlich von Bagdad getötet worden, teilte das Ministerium am Dienstag mit.
Der Anführer der El-Kaida-Organisation im Irak, Abu Ajjub Al-Masri, soll getötet worden sein. Quelle: dpa

Der Anführer der El-Kaida-Organisation im Irak, Abu Ajjub Al-Masri, soll getötet worden sein.

(Foto: dpa)

HB BAGDAD. „Wir haben sichere Geheimdienstberichte, dass Masri heute getötet wurde“, sagte Brigadegeneral Abdul Karim Chalaf der Nachrichtenagentur Reuters. An dem Vorfall seien weder irakische noch US-Truppen beteiligt gewesen. Auch an einer anderen Stelle im irakischen Innenministerium hieß es, Masri sei tot. Allerdings sei der Leichnam des Ägypters nicht in Händen der Behörden.

Das US-Militär erklärte indes, man könne die Berichte des Ministeriums nicht bestätigen. „Ich hoffe, dass es stimmt. Aber wir wollen sehr vorsichtig sein, um sicherzugehen“, sagte ein Sprecher.

Mitte Februar hatten die USA Berichte über eine Verwundung Masris zurückgewiesen, die das irakische Innenministerium verbreitet und als Erfolg im Rahmen der jüngsten Sicherheitsoffensive bezeichnet hatte. Masris Vorgänger, Abu Mussab al-Sarkawi, war im Juni 2006 bei einem US-Luftangriff getötet worden.

In der letzten Zeit hatten die Spannungen zwischen sunnitischen Islamisten der Al-Kaida und anderen sunnitischen arabischen Aufständischen im Irak zugenommen. Dabei ging es vor allem um die Tötungen von Zivilisten durch die Al-Kaida. Die USA haben ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar für Masri ausgesetzt.

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