Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Iran Ahmadinedschad führt bei Wahl im Iran

Seite 3 von 3:

Der Präsident setzte dagegen, er habe dem Land „seinen Stolz und seine Würde“ zurückgeben. Die internationale Gemeinschaft verdächtigt die Islamische Republik seit langem, heimlich am Bau der Atombombe zu arbeiten. Der Westen hat deswegen mehrfach Sanktionen gegen den Iran durchgesetzt. Daher verfolgten Europa und die USA sowie Israel die Wahl am Freitag äußerst aufmerksam und hofften auf einen Wechsel. Der frühere Präsident und scharfe Ahmadinedschad-Kritiker Akbar Haschemi Rafsandschani sprach sogar von einer Schicksalswahl. „Diese Wahl ist eine der wichtigsten in der Geschichte des Landes und wird definitiv die künftige Rolle des Irans in der Welt wesentlich beeinflussen“, sagte der moderate Kleriker, der Mussawi unterstützt. „Jede einzelne Stimme zählt!“.

Bei seiner Stimmabgabe in einer Moschee in Teheran erklärte Mussawi am Freitag: „Der Wählerenthusiasmus zeigt den Wunsch nach einem Wandel im Iran.“ Der 67-Jährige, der sich als Regierungschef während des Iran-Irak-Krieges (1980-1988) durch seine wirtschaftspolitische Kompetenz einen Namen gemacht hatte, ist nach 20 Jahren wieder in die Politik zurückgekehrt. Ahmadinedschad erklärte dagegen bei der Stimmabgabe, die hohe Wahlbeteiligung sei Ausdruck des Wunsches, auf dem Weg des „Stolzes, Fortschritts und Wohlstands“ weiterzumachen.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote