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Iran Irans Außenminister: „Die USA haben den Cyberkrieg angefangen“

Der iranische Außenminister sagte in einem Interview, die USA hätten die Atomanlagen des Landes auf „sehr gefährliche, unvernünftige Art“ attackiert.
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Die iranische Außenminister wies den Vorwurf zurück, der Iran plane Beeinflussungen der kommenden US-Präsidentschaftswahl. Quelle: dpa
Mohammed Dschawad Sarif

Die iranische Außenminister wies den Vorwurf zurück, der Iran plane Beeinflussungen der kommenden US-Präsidentschaftswahl.

(Foto: dpa)

Washington Der Iran hat die USA beschuldigt, einen Cyberkrieg zwischen den zwei Nationen angefangen zu haben. „Jeden Krieg, den die USA beginnen, werden sie nicht beenden können“, warnte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am (heutigen) Sonntag ausgestrahlt werden soll.

„Die Vereinigten Staaten haben den Cyberkrieg angefangen, indem sie unsere Atomanlagen auf sehr gefährliche, unvernünftige Art attackierten, was Millionen Menschen hätte töten können. Erinnern Sie sich an Stuxnet?“, fragte Sarif.

Stuxnet ist ein Computerwurm, der nach allgemeiner Annahme von den USA und Israel gemeinsam entwickelt wurde. Er soll Störungen in Tausenden iranischen Zentrifugen hervorgerufen haben, um dem Atomprogramm des Landes zu schaden.

Zugleich wies Sarif den Vorwurf zurück, der Iran plane ein Beeinflussen der US-Präsidentschaftswahl 2020. „Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes ein“, sagte er. Die Regierung in Teheran habe in dem Rennen keinen bevorzugten Kandidaten.

Mehr: Im Rahmen der UN-Vollversammlung wollte Irans Außenminister Sarif eigentlich einen krebskranken Freund besuchen. Doch die USA verweigerten diesen Wunsch. Lesen Sie hier mehr.

  • ap
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