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Iran-Konflikt Maas will sich eng mit London und Paris abstimmen

In der Irankrise stehen Deutschland, Frankreich und Großbritannien in engem Kontakt. Man dürfe keine Schritte gehen, die zur Eskalation beitragen, so Heiko Maas.
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Mit Blick auf die Tankerkrise zwischen Iran und Großbritannien sagte Maas, er habe am Sonntag mit seinem britischen Kollegen Jeremy Hunt telefoniert und Montag mit dem französischen Ressortchef Jean-Yves Le Drian. Quelle: dpa
Heiko Maas

Mit Blick auf die Tankerkrise zwischen Iran und Großbritannien sagte Maas, er habe am Sonntag mit seinem britischen Kollegen Jeremy Hunt telefoniert und Montag mit dem französischen Ressortchef Jean-Yves Le Drian.

(Foto: dpa)

Paris In der Irankrise stehen die großen EU-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas in engem Kontakt. „Wir dürfen keine Schritte gehen, die ein Beitrag zur Eskalation sind“, sagte der SPD-Politiker in Paris. Mit Blick auf die Tankerkrise zwischen Iran und Großbritannien sagte Maas, er habe am Sonntag mit seinem britischen Kollegen Jeremy Hunt telefoniert und Montag mit dem französischen Ressortchef Jean-Yves Le Drian gesprochen. Alle drei Staaten würden sich nicht der Strategie der USA anschließen. „Wir haben verabredet, dass Deutschland, Frankreich und Großbritannien sich bei dem Thema sehr, sehr eng abstimmen.“

„Wir wollen keine weitere Eskalation. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es Vorfälle gibt, mit denen man umgehen muss“, sagte Maas. Es sei wichtig, dass die diplomatische Karte weiter gespielt werde. Irgendwann müssten die Golfstaaten über die Fragen maritimer Sicherheit sprechen. Maas nahm in der französischen Hauptstadt an einem informellen Treffen europäischer Länder zur Seenotrettung im Mittelmeer teil.

Da der unter britischer Flagge fahrende Öltanker „Stena Impero“ am Freitag in den Gewässern des Omans gestoppt worden sein soll, hatte die britische Verteidigungsministerin Penny Mordaunt von einer „feindlichen Handlung“ des Irans gesprochen. Die Regierung in London überlegt nun Strafmaßnahmen.

Mehr: Der Iran provoziert die USA: Der Geheimdienst hat jetzt angebliche CIA-Spione verhaftet und teilweise zum Tode verurteilt. Teheran sollte zur Diplomatie zurückkehren, meint Handelsblatt-Korrespondent Mathias Brüggmann.

  • dpa
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