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Iran-Konflikt Ruhani will sich nicht mit Trump treffen

US-Präsident Donald Trump wäre bereit zu einem Gespräch mit dem iranischen Staatsoberhaupt Hassan Rohani – aber der hat kein Interesse.
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Ruhani ist der 7. Präsident der Islamischen Republik Iran. Quelle: dpa
Hassan Ruhani

Ruhani ist der 7. Präsident der Islamischen Republik Iran.

(Foto: dpa)

Dubai Irans Präsident Hassan Ruhani will seinen amerikanischen Amtskollegen Donald Trump am Rande der nächsten Uno-Vollversammlung in New York nicht treffen. „Weder steht ein solches Ereignis an, noch wird es stattfinden“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Abbas Mousavi, an diesem Montag im staatlichen Fernsehen und schob hinterher: „Ein solches Treffen wird es nicht geben.“ Teheran hatte ein solches Treffen wiederholt abgelehnt.

Die Islamische Republik wies erneut Vorwürfe aus den USA zurück, für die Angriffe auf saudi-arabische Ölanlagen verantwortlich zu sein. „Diese Anschuldigungen werden als inakzeptabel und völlig unbegründet verurteilt“, sagte Außenamtssprecher Mousavi. Am Sonntag hatte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter erklärt, der Iran stecke hinter dem Angriff auf die größte Ölverarbeitungsanlage der Welt.

Das Weiße Haus hatte noch am Sonntag die Möglichkeit für ein Treffen nicht ausgeschlossen. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte dem US-Sender CNBC am Donnerstag, Trump habe erklärt, er sei ohne Vorbedingungen bereit zu einem Treffen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte kurz zuvor auf die Frage, ob er sich ein Treffen am Rande der Uno-Vollversammlung vorstellen könne, gesagt: „Sicher.“

Mnuchin sagte zuletzt, Pompeo und er setzten weiter die US-Strategie des „maximalen Drucks“ auf den Iran um. „Es steht außer Frage, dass sie funktioniert. Wir haben ihnen ihr Geld abgeschnitten. Wenn sie an den Verhandlungstisch zurückkehren, ist das der Grund.“ Die USA haben harte Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt.

Trump hatte in der vergangenen Woche seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton entlassen, der einen unnachgiebigen Kurs gegenüber dem Iran verfolgte. Der iranische Regierungssprecher Ali Rabiei hatte danach seiner Hoffnung auf Entspannung in dem Konflikt Ausdruck verliehen.

Mehr: Heute findet der Syrien-Gipfel statt. Lesen Sie hier, worüber Erdogan, Putin und Ruhani sprechen werden.

  • rtr
  • dpa
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