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Iran-Krise Irans Präsident Ruhani stellt Vorbedingungen für Verhandlung mit USA

Die US-Regierung muss zum Wiener Atomabkommen zurückkehre und die Sanktionen gegen den Iran aufheben. Nur dann seien Verhandlungen möglich.
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Präsident Ruhani warnte die USA auch vor erneuten militärischen Aktionen wie beim Zwischenfall mit einer Aufklärungsdrohne vergangene Woche. Quelle: dpa
Hassan Ruhani

Präsident Ruhani warnte die USA auch vor erneuten militärischen Aktionen wie beim Zwischenfall mit einer Aufklärungsdrohne vergangene Woche.

(Foto: dpa)

Teheran Der Iran ist nach den Worten von Präsident Hassan Ruhani nur zu Verhandlungen mit der US-Regierung bereit, wenn diese zum Wiener Atomabkommen zurückkehre und die Sanktionen gegen sein Land aufhebe. „Den Amerikanern können wir nur sagen: Euer Weg (raus aus dem Deal) war ein Fehler“, sagte Ruhani bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch. „Die (Rückkehr zum Atomdeal) wäre der kürzeste Weg, um die Interessen aller Seiten zu sichern ... und auch gut für die Welt, die Region und besonders für den internationalen Atomwaffensperrvertrag“, so der Präsident.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Mai 2018 das Wiener Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Mit den bislang umfangreichsten Sanktionen gegen den Öl- und Bankensektor will er die Führung in Teheran zwingen, das Abkommen neu auszuhandeln und schärferen Auflagen zuzustimmen. Außerdem sollen zusätzlich noch Beschränkungen für das iranische Raketenprogramm in das Abkommen aufgenommen werden. Der Iran hat sich bislang geweigert, dies zu akzeptieren.

Präsident Ruhani warnte die USA auch vor erneuten militärischen Aktionen wie beim Zwischenfall mit einer Aufklärungsdrohne vergangene Woche. „Verletzung der iranischen Grenzen ist unsere rote Linie, und wir würden erneut konsequent reagieren“, sagte Ruhani nach Angaben seines Webportals. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am vergangenen Donnerstag eine amerikanischen Aufklärungsdrohne abgeschossen, weil die angeblich den iranischen Luftraum im Persischen Golf verletzt hatte. Die US-Regierung gab an, dass die Drohne in internationalem Luftraum geflogen sei.

Mehr: Die iranischen Revolutionsgarden gehen nicht davon aus, dass den Drohgebärden Donalds Trumps Taten folgen. Die USA würden es nicht wagen, den Iran anzugreifen.

  • dpa
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