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Iran Mussawi kann nicht auf Obama zählen

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Der iranische Botschafter in Berlin, Ali Resa Scheich Attar, verbat sich indessen eine Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten des Iran. Er wies im Fernsehsender Phoenix darauf hin, dass sich in 70 der vergangenen hundert Jahren ausländische Botschaften in die Wahlen seines Landes eingemischt hätten. Dies habe dazu geführt, „dass bei uns eine Revolution zustande kam.“

Weiter ergänzte der Botschafter: „Was ich will ist, dass die ausländischen Staaten sich nicht in unsere Innenpolitik einmischen.“ Man könne sicher sein, dass der Iran eine sehr schlechte Erinnerung an diese Einmischungen habe, deshalb werde das Land „weitere Einmischungen niemals erlauben.“

Anhänger des unterlegenen reformorientierten Gegenkandidaten Mussawi wollen ihre Proteste gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl auch heute fortsetzen. Erneut kündigten sie Kundgebungen im Zentrum Teherans an, um gegen die nach ihrer Meinung manipulierte Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu demonstrieren.

Nach Augenzeugenberichten blieb es bei der Demonstration am Dienstag ruhig, vor allem weil die Polizei Zusammenstöße zwischen Anhängern beider politischer Lager verhindert habe. Mehrere Menschen sollen an den Tagen zuvor bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften getötet worden sein. Die größte Protestwelle seit der Islamischen Revolution vor 30 Jahren hat seit Montag auch andere Städte des Landes erfasst. Verlässliche Berichte von dort gibt es jedoch nicht. Seit Dienstag gelten massive Einschränkungen für die Berichterstattung über die Proteste.

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