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Iran US-Sanktionen treffen Bürger und Wirtschaft

Die iranische Währung steht stark unter Druck - unter anderem wegen den Wirtschaftssanktionen der USA. Nun hebt Teheran den Mindestlohn an.
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„Amerikas Ziel ist es, das islamische System des Iran in die Knie zu zwingen. Damit werden sie aber scheitern.“ Quelle: dpa
Hassan Ruhani

„Amerikas Ziel ist es, das islamische System des Iran in die Knie zu zwingen. Damit werden sie aber scheitern.“

(Foto: dpa)

DubaiDer unter Wirtschaftssanktionen der USA leidende Iran hebt die Mindestlöhne und Beihilfen für die Grundversorgung von Geringverdienern an. Für das kommende Haushaltsjahr (per 21. März) werden die staatlichen Hilfen etwa für den Kauf von Nahrungsmitteln und Medizin laut Präsident Hassan Ruhani um etwa acht Prozent auf umgerechnet rund 14 Milliarden Dollar aufgestockt. Zudem soll der Lohn für die staatlichen Angestellten um 20 Prozent angehoben werden. Faktisch dürften die Bedürftigen aber weniger Kaufkraft haben, da die iranische Währung stark unter Druck steht.

„Amerikas Ziel ist es, das islamische System des Iran in die Knie zu zwingen. Damit werden sie aber scheitern“, sagte Ruhani am Dienstag im Parlament bei der Vorstellung des kommenden Etats. Gleichwohl würden die USA mit ihren Sanktionen die Bürger treffen. Auch die Entwicklung des Landes und das Wirtschaftswachstum werde beeinträchtigt.

US-Präsident Donald Trump hat das internationale Atomabkommen mit dem Iran im Mai einseitig aufgekündigt und neue Sanktionen verhängt. Er will die Führung in Teheran zu Verhandlungen über einen strengeren Vertrag über deren Atom- und Raketenprogramm zwingen. Die EU versucht das Abkommen trotz der Sanktionen aufrechtzuerhalten.

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