Irans Präsident Hassan Ruhani Der umstrittene Reformer

Irans Präsident Hassan Ruhani spaltet sein Land: Viele hat er enttäuscht, andere setzen noch Hoffnungen in ihn. Doch Ruhani zeigt sich kämpferisch – und bietet dem religiösen Führer Chamenei die Stirn.
Seine Reformen wirken nur langsam. Quelle: dpa
Hassan Ruhani:

Seine Reformen wirken nur langsam.

(Foto: dpa)

BerlinEr sei „entweder wahnsinnig mutig oder lebensmüde“, beschreibt ein langjähriger Iran-Consultant in Teheran seinen Präsidenten Hassan Ruhani. Denn vor seiner Wiederwahl und auch jetzt, mitten in der Ungewissheit des Ausgangs landesweiter Massendemonstrationen, äußert sich der 69-Jährige ziemlich offen gegen die klerikale Führung um Religions- und Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei. „Die Proteste werden von einigen als Bedrohung gesehen, aber sie sind doch eigentlich eine Chance“, sagte Ruhani am Neujahrstag den Vorsitzenden der Ausschüsse des Majlis, Irans Parlament. Chamenei beschuldigt derweil die USA und die arabischen Nachbarn, die Demonstrationen zu schüren.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Irans Präsident Hassan Ruhani - Der umstrittene Reformer

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%