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Irland Regierung in Dublin plant Milliardenspritze

Bis zu drei Milliarden Euro wird die irische Regierung in die angeschlagene Allied Irish Bank pumpen, berichtet die Zeitung "Financial Times". Dies werde die Regierung in Dublin am Donnerstag bekannt geben.
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Teuere Rechnung für den irischen Staat: Allied Irish Bank Quelle: ap

Teuere Rechnung für den irischen Staat: Allied Irish Bank

(Foto: ap)

HB DUBLIN. Die irische Regierung könnte einem Zeitungsbericht zufolge weitere zwei bis drei Milliarden Euro in die angeschlagene Allied Irish Banks pumpen. Die Regierung werde den Schritt am Donnerstag bekanntgeben, berichtete die „Financial Times“ am Mittwoch ohne Angabe von Quellen. Das Institut war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die Bank muss bis Ende des Jahres 7,4 Milliarden Euro an Kapital einsammeln, um Vorgaben der Regierung einzuhalten. Allied Irish hat bereits seinen Anteil von 70 Prozent an der Bank Zachodni an die Banco Santander für 3,1 Milliarden Euro verkauft. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person in der vergangenen Woche sagte, steht das Geldhaus auch kurz davor, einen Anteil von 22,5 Prozent an der M&T Bank aus den USA an die Spanier zu verkaufen. Die irische Regierung hatte deutlich gemacht, notfalls ihren Anteil von 18,6 Prozent an der Allied Irish erhöhen zu wollen.

Erst später in diesem Jahr will die Regierung entscheiden, ob es die milliardenschweren Garantien für seine Banken verlängert. Die Aufschiebung begründete Finanzminister Brian Lenihan mit Verwerfungen auf den Finanzmärkten. Das Land ringt derzeit um das Vertrauen der Märkte, die sich sorgen, ob es die Kosten der Bankenrettungen schultern kann und das höchste Haushaltsdefizit in der EU in den Griff bekommt.

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