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IS-Unterstützer Mutmaßlicher Attentäter tappt FBI in die Falle

Ein IS-Unterstützer soll in Kansas ein Selbstmordattentat geplant haben. Der US-Bürger wollte als Gotteskrieger einen Militärstützpunkt zerstören und dabei sterben. Doch er ging dem FBI ins Netz.
11.04.2015 - 00:08 Uhr Kommentieren
US-Staatsanwalt Barry Grissom bei einer Pressekonferenz in Kansas - dort wurde ein 20-jähriger mutmaßlicher Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen. Quelle: ap
Kansas

US-Staatsanwalt Barry Grissom bei einer Pressekonferenz in Kansas - dort wurde ein 20-jähriger mutmaßlicher Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat festgenommen.

(Foto: ap)

Kansas City Ein 20-jähriger mutmaßlicher Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat soll ein Selbstmordattentat auf einen US-Militärstützpunkt in Kansas geplant haben. Der Verdächtige habe einem FBI-Informanten gesagt, er wolle Amerikaner ermorden, weil der Koran befehle, alle Feinde zu töten, sagte US-Staatsanwalt Barry Grissom am Freitag. Der 20-Jährige sei nahe der Militärbasis Fort Riley festgenommen worden und solle noch im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden.

Grissom sagte, der Verdächtige sei ins Visier der Ermittler geraten, als er im vergangenen Jahr auf seiner Facebook-Seite erklärt habe, in einem Heiligen Krieg sterben zu wollen. Seit Oktober habe er mit dem FBI-Informanten in Kontakt gestanden. Am Freitag habe der Verdächtige versucht, eine Vorrichtung scharf zu machen, die er für eine 450-Kilogramm-Bombe gehalten habe.

„Er sagte einer Person, dass es sein oberstes Ziel sei, den Selbstmordsprengsatz zu zünden“, sagte Grissom. „Weil er dann sicher sein konnte, sein Ziel zu treffen.“ Der Mann habe sich aber auch in Luft sprengen wollen, um der Gefangennahme zu entgehen und alle Beweise zu vernichten.

Der junge Mann aus Kansas habe außerdem ein Drohvideo aufnehmen wollen, sagte Grissom. Darin habe er die US-Bürger auffordern wollen, ihre Freunde und Verwandten aus der Armee zu holen, weil diese sonst getötet würden. Welche genauen religiösen Vorstellungen der Festgenommene hatte und wie er radikalisiert wurde, sagte Grissom nicht.

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    Dem Verdächtigen wird eine Reihe von Delikten vorgeworfen, darunter der versuchte Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe, die versuchte Zerstörung fremden Eigentums durch Sprengstoff und die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Im Fall einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft.

    • ap
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