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Islamfeindliches Video Iran fordert Bestrafung von Video-Produzent

Ayatollah Ali Chamenei will die Bestrafung des Produzenten des islamfeindlichen Videos, das die islamische Welt in Aufruhr versetzt hat. Auch die finanziellen Unterstützer sollen seiner Forderung nach verurteilt werden.
13.09.2012 Update: 13.09.2012 - 21:32 Uhr
Irans oberster geistiger Führer Ayatollah Ali Chamenei (Archiv). Quelle: dpa

Irans oberster geistiger Führer Ayatollah Ali Chamenei (Archiv).

(Foto: dpa)

Teheran Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hat die USA aufgefordert, die Macher des islamfeindlichen Films zu bestrafen, der seit Tagen in der islamischen Welt für Empörung sorgt. "Wenn die amerikanischen Politiker ehrlich in ihrer Aussage sind, nichts damit zu tun zu haben, müssen sie diejenigen, welche dieses hasserfüllte Verbrechen begangen haben, und ihre finanzielle Unterstützer entsprechend ihres großen Verbrechens bestrafen", erklärte Chamenei am Donnerstag.

Vor dem Freitagsgebet in der Islamischen Welt hat ein hochrangiger iranischer Religionsführer den USA sogar mit Vergeltung gedroht. Das Schmäh-Video über den Propheten Mohammed, das in mehreren Ländern wütende Proteste ausgelöst hatte, sei „ein teuflischer Akt“, sagte Ajatollah Nouri Hamedani am Donnerstag in einer Erklärung, die die iranische Nachrichtenagentur Ilna verbreitete. „Die Muslime weltweit werden nicht stillhalten, und die USA müssen sich in dieser Hinsicht auf noch harschere Reaktionen einstellen.“

Es wird befürchtet, dass die antiamerikanischen Proteste nach dem Freitagsgebet einen neuen Höhepunkt erreichen. In Teheran hatten am Donnerstag bereits rund 500 Islamisten lautstark den Tod des Filmemachers gefordert. Hunderte Wachleute hielten sie davor zurück, die Schweizer Botschaft zu stürmen, die die Interessen der USA im Iran vertritt. Seit Dienstag hatte es in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, der libyschen Küstenstadt Bengasi und der jemenitischen Hauptstadt Sanaa vor US-Einrichtungen gewaltsame Demonstrationen gegen den im Internet veröffentlichten Amateurfilm gegeben. In der Nacht auf Mittwoch war in Libyen beim Angriff auf die US-Vertretung der Botschafter getötet worden.

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