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Islamgesetz in der Alpenrepublik Österreich, wie hältst du's mit deinen Muslimen?

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Gesetz vor dem Verfassungsgericht anfechten

Die Grünen-Abgeordnete Alev Korun spricht von einem „Generalverdacht gegenüber Muslimen“. Mit dem Gesetz werde Misstrauen geschürt, sagt sie. Die explizite Erwähnung, dass sich Muslime an die österreichischen Rechtsvorschriften halten müssten, sei Zeichen einer Erwartungshaltung des Staates, dass es bei Muslimen mehr Rechtsverstöße als bei anderen Religionsgemeinschaften gibt, sagte Religionsrechtler Stefan Schima von der Universität Wien im österreichischen Fernsehen.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), der erste Ansprechpartner des Staates, hatte das neue Gesetz schon im Vorfeld kritisiert. Es trage „in zentralen Punkten nicht den Bedürfnissen und Erwartungen der in Österreich lebenden Muslime hinreichend Rechnung“, heißt es in einer Stellungnahme.

Letztlich stimmte die Glaubensgemeinschaft aber unter Vorbehalt zu. Der größte Dachverband Islamischer Moscheevereine in Österreich (Atib) kündigte dagegen an, das Gesetz vor dem Verfassungsgericht anzufechten.

Die Union in Deutschland sympathisiert allerdings mit dem österreichischen Vorstoß: „Ähnlich wie in Österreich müssen wir uns auch in Deutschland fragen, ob es auf Dauer gut ist, wenn Imame aus dem Ausland finanziert und von dort entsandt werden“, sagte der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung. Auch in der Deutschpflicht sieht seine Fraktion einen positiven Ansatz: „Das Predigen auf Deutsch sollte Alltag in jeder Moschee werden“, so Jung.

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6 Kommentare zu "Islamgesetz in der Alpenrepublik: Österreich, wie hältst du's mit deinen Muslimen?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Schutz vor Menschenfeinde, wie den Islam (Tötet Andersgläubige) sollte überall möglich sein!!

  • Diskutieren Sie mit!

  • Prinzipiell sollte sich der Staat nicht in religiöse Dinge einmischen; Ausnahme sind Verstöße gegen Menschen-,Bürger und Verfassungsrechte. Jeder der eingebürgert werden will, sollte diese Rechte kennen und akzeptieren. Bei Verstößen gegen diese Rechte ist ein ausgestellter Pass/Staatsbürgerschaft zu kassieren. Der nicht integrationsfähige Mensch sollte umgehend ausgeschafft werden. Samt seinen unmündigen Kindern. Prediger aller Religionen dürfen

  • „Der Islam gehört zu Österreich“
    Mit Verlaub, Herr Kurz sollte, in Erinnerung an 1683, zum Arzt gehen.

  • Das ist eine vernünftige Maßnahme. Somit weiß jeder, dass er seine Religion in Österreich ausleben kann und den notwendigen Schutz erhält.
    Wer damit nicht einverstanden ist kann in die Türkei zurück gehen. Dort läuft es anders. Christen werden verfolgt, die IS wird unterstützt. Es ist somit nicht nur eine Frage des Glaubens sondern auch des Gewissens in welchem Land man besser lebt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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