Israel Palästinenser tötet Neffe der Kultusministerin

Im besetzten Westjordanland hat am Sonntag ein palästinensischer Polizist einen Israeli erschossen und vier weitere verletzt. Der Fall birgt eine besondere politische Brisanz: Der Getötete war der Neffe einer Ministerin.
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Israelische Sicherheitskräfte untersuchen den Leichnam des getöteten Israeli. Der Mann ist durch den Schuss eines palästinensischen Polizisten getötet worden. Quelle: dapd

Israelische Sicherheitskräfte untersuchen den Leichnam des getöteten Israeli. Der Mann ist durch den Schuss eines palästinensischen Polizisten getötet worden.

(Foto: dapd)

NablusEine Gruppe religiöser Juden habe eine heilige Stätte ohne Erlaubnis der palästinensischen Behörden betreten, teilte das israelische Militär mit. Es handelt sich um das Josefsgrab in der palästinensischen Stadt Nablus, das nach dem Glauben mancher Juden die letzte Ruhestätte des alttestamentarischen Patriarchen ist.

Die Tat birgt besondere politische Brisanz, denn der Getötete war offiziellen Angaben zufolge der Neffe von Israels Kulturministerin Limor Liwnat, die der Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu angehört.

Verteidigungsminister Ehud Barak forderte die palästinensischen Behörden auf, „alle notwendigen Maßnahmen“ gegen die Verantwortlichen zu ergreifen.

In der Erklärung des israelischen Militärs hieß es, der Schütze habe nach palästinensischen Angaben „verdächtige Bewegungen“ bemerkt und dann in deren Richtung gefeuert. Der Gouverneur von Nablus, Jibrin al-Bakri, wies darauf hin, dass die Gruppe von Israelis nicht die erforderliche Genehmigung zum Betreten des Gebietes gehabt habe. Barak betonte, dies sei keine Rechtfertigung für die Schüsse. Israelische und palästinensische Sicherheitskräfte sollen nun gemeinsam für Aufklärung sorgen.

„Wir haben die Personen, die für die Sicherheit des Gebietes zuständig sind, in Gewahrsam genommen und untersuchen, was geschehen ist“, sagte Al-Bakri der Nachrichtenagentur Reuters.

Die tödlichen Schüsse waren der erste schwere Vorfall, seit im vergangenen Monat in der Siedlung Itamar bei Nablus ein Palästinenser fünf Mitglieder einer israelischen Siederfamilie getötet hatte. In Westjordanland und Ost-Jerusalem leben 500.000 Siedler unter 2,5 Millionen Palästinensern.

  • rtr
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11 Kommentare zu "Israel: Palästinenser tötet Neffe der Kultusministerin"

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  • 91-ter Jahrestag von San Remo Konferenz: Israels "Magna Carta" - CBN.com

    In San Remo Konferenz 1920 erhielt Großbritannien Mandat für Palästina mit der international verpflichtenden Aufgabe der Bildung einer Heimstätte für Juden im Palästina, nach Art. 22 und 95 des Abkommen der Siegermächte des I Weltkriegs und Berücksichtigung der Balfour Deklaration von 1917.

    Unwissend der bestehenden Verträge kommen heutige "Politiker" mit Forderung an Israel nach Zweistaaten Lösung.

    Dabei haben die Araber bereits Ihren Staat erhalten, Jordanien (Trans-Jordanien).

    Die weitere Teilung des den Juden rechtlich zugesicherten Landes fand 1947 statt durch die Vereinten Nationen mit dem Art. 181 der UNGA.

    Diese, die Juden Palästinas sehr benachteiligende Gebietsentscheidung der UN, wurde von denen Juden angenommen und 1948 zur Staatsgründung Israels benutzt.

    Die Araber haben es abgelehnt und den jungen Israelischen Staat angegriffen. Die Folgen sollten sie endlich kapieren.

    http://www.youtube.com/watch?v=ijS8mFP4I1A

  • Ganz genau Energieelite,
    Erdöl (Liebe) vergeht, Quadratmeter bleiben. Ich weiß nicht ab welchem Erdölpreis für die USA es sich nicht mehr lohnt Israel zu verteidigen.
    Aber genau aus dem Grund warum ihr freiwillig den Gaza Streifen verlassen habt, werdet ihr auch den Rest verlassen.

    Der einzige Ausweg der euch in dieser Situation bliebe, und ich weiß nicht ob ihr das wirklich wollt, wäre Hitler zu übertrumpfen. Und ob ihr überhaupt das Potential dazu habt steht auf einem anderen Blatt.

  • http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5133

    Danke an Renate fuer diese Uebersetzung des Hauptteils eines Vortrags von Caroline Glick unter dem Originaltitel “Whither the ‘Arab Spring’?” am Center for Security Policy’s National Security Group auf dem Capitol Hill in Washington.



    Befassen wir uns nun mit Ägypten. Das, was wir dort seit Januar gesehen haben, ist in strategischer Hinsicht wirklich mit einem Erdbeben zu vergleichen. Ein Erdbeben, das jeden in der Region betrifft und Israel zuallererst, weil wir an der Frontlinie sind.



    Wir stehen 80 Millionen Ägyptern gegenüber, von denen zwei Millionen gemeinsam mit Yusuf al-Qaradawi auf dem Tahir Platz waren und ihm zugejubelt haben, als er sagte, dass sie nun gemeinsam gegen Jerusalem marschieren würden.



    In Jerusalem hat die Erde gebebt, ich weiß das, denn ich war dort in meinem Haus.



    Ich denke, es ist jetzt sehr wichtig, zu verstehen, was in Ägypten geschieht und was die Auswirkungen dieses Geschehens sind, sowohl für die israelische, als auch für die US-amerikanische Politik.

  • @ Morbus66
    Was ist die Weltweite Politische Konsequenz wenn Israel die Gesicherten Gebiete von denen sie ständig beschossen wurden zurück gibt ?
    Hat Deutschland dann nicht auch Anspruch auf die Eroberten Deutschen Ostgebiete oder sogar auf Deutschsüdwest , können dann die von Südzypern die aus dem Norden von der Insel verjagen ? Wer in Korea hat die Älteren rechte ? Was ist mit Taiwan ?
    Die Voraussetzungen der Eroberungen waren immer die selben -> Kriege ! Übrigens war Südschweden vor einigen Jahren da wo heute die Deutschen Ostseeinseln Rügen und Usedom und die Festlandsküsten zwischen den Hansestädten sind . Die Schweden werden es zurück haben wollen !

  • wenn bsw Polen ein deutsches Dorf einfach anektieren würde in unterjochen dann möcht ich das Geschrei mal hören Energieelite Palestina existiert seit 2000 Jahren und Israel denkt nur durch den 2. WK der wirklich schlimm genug war können die machen was sie wollen.

  • Tja seit fast 60 Jahren führt Israel Krieg haben die eigentlich was gelernt durch die Nazis ?

  • Natürlich wusste er wen er vor sich hatte,
    sonst hätte er wohl nicht geschossen.

  • Klar das dies kein Zufall war,diese angeblichen Palästinensischen Polizisten wussten natürlich wer sie da vor sich haben und schossen .
    Das muss eine Reaktion Israels zur folge haben und genau das haben sie (Die Palästinenser ) gewollt .
    nun, dann solls so sein !

  • Wer unterdrückt hier wen?
    Islamisten schüchtern in Nazareth vor Ostern Christen ein

    Elder of Ziyon, 18. April 2011 Es ist die Osterwoche, also bringen die Medien ihre jährlichen Storys darüber, wie Israel angeblich einigen aus Jerusalem kommenden Christen den Zugang einschränkt. (Ich habe letztes Jahr die Voreingenommenheit einer ähnlichen Story von Reuters gezeigt.) Letzen Dienstag erhielt ich eine interessante E-Mail des Kommentators Womble. Hier das, was er schrieb: Ich bin gerade von einer Reise in den Norden Israels zurück, die sich zumeist auf die christlichen heiligen Stätten konzentrierte und habe ein paar Fotos gemacht. Dieses Foto wurde heute Morgen in Nazareth gemacht. Es zeigt das Transparent, das jeden christlichen Pilger oder Touristen begrüßt, der die christlichen Gebetsorte in der Stadt [mehr]
    http://haolam.de/index.php?site=themen&de=2

  • Die `gemäßigte` arabische Autonomiebehörde in Aktion:
    PA-Polizist schoss auf jüdische Pilger - ein Toter, mehrere Verletzte

    Am frühen Morgen versammelten sich 15 Juden am Grab Josephs bei Schchem zum Gebet. Auf dem Rückweg wurden die Fahrzeuge von einem oder mehreren PA-Polizisten mit dem Geschrei "Allah huAkbar" mit Schüssen durchsiebt, die Pilger schafften es zwar, davon zu fahren, der 24-jährige Ben Joseph Liwnat, ein Neffe der Kultus- und Sportministerin Limor Liwnat, ist aber seinen schweren Verletzungen erlegen, weitere fünf Pilger wurden schwer bis leicht verletzt.

    http://haolam.de/index.php?site=dertag&id=5142

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