Israelischer Ex-Präsident Katzav muss in Haft bleiben

Der israelische Ex-Präsident Mosche Katzav sitzt weiter im Gefängnis. Er wurde wegen Vergewaltigung verurteilt. Doch gestanden hat er nie.
Frauenorganisationen und weibliche Abgeordnete hatten gegen eine vorzeitige Haftentlassung Katzavs gekämpft. Quelle: dpa
Mosche Katzav

Frauenorganisationen und weibliche Abgeordnete hatten gegen eine vorzeitige Haftentlassung Katzavs gekämpft.

(Foto: dpa)

JerusalemDer wegen Vergewaltigung verurteilte israelische Ex-Präsident Mosche Katzav muss weiter im Gefängnis bleiben. Ein Bewährungsausschuss lehnte am Donnerstag einen Antrag des 70-Jährigen auf Haftverkürzung ab. Katzav sitzt seit fast fünf Jahren im Gefängnis und hat damit zwei Drittel seiner siebenjährigen Haftstrafe verbüßt. Israels Staatsanwaltschaft ist allerdings gegen seine vorzeitige Freilassung.

Katzav war 2011 wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung ehemaliger Mitarbeiterinnen verurteilt worden.

Frauenorganisationen und weibliche Abgeordnete hatten gegen eine vorzeitige Haftentlassung Katzavs gekämpft. Auch ein früherer Antrag war wegen mangelnder Reue abgelehnt worden: Der religiöse Mann hat nie gestanden und sich stets als Opfer einer Hexenjagd dargestellt.

  • dpa
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