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Israelischer Ministerpräsident Auch Netanjahu kommt nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz

Der israelische Ministerpräsident zieht seine Teilnahme an der Konferenz zurück. Mit ihm springt bereits das zweite Staatsoberhaupt ab.
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Gründe für die Absage des israelischen Ministerpräsidenten nannte der Sprecher der Münchner Sicherheitskonferenz nicht. Quelle: dpa
Benjamin Netanjahu

Gründe für die Absage des israelischen Ministerpräsidenten nannte der Sprecher der Münchner Sicherheitskonferenz nicht.

(Foto: dpa)

Berlin/München/Tel Aviv Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird anders als angekündigt in der kommenden Woche nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz kommen. Ein Sprecher der Konferenz sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag, die Absage sei bereits in der vergangenen Woche erfolgt – kurz nachdem Konferenzleiter Wolfgang Ischinger das Kommen Netanjahus öffentlich angekündigt hatte.

Nun kommt dem 72-jährigen früheren deutschen Top-Diplomaten bereits der zweite hochkarätige Gast abhanden. Bereits am Donnerstag war die Absage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bekanntgeworden, der eigentlich zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in München auftreten wollte.

Gründe für die Absage Netanjahus nannte der Konferenzsprecher nicht und verwies an das Büro Netanjahus in Jerusalem. Dort lehnte ein Sprecher eine Stellungnahme zunächst ab. Von israelischer Seite war die Reise nach München nie offiziell angekündigt worden. Vor einer Woche teilte das Büro Netanjahus stattdessen mit, dass der Ministerpräsident unmittelbar vor der Sicherheitskonferenz am Mittwoch und Donnerstag an einer Nahost-Konferenz in Warschau teilnimmt.

Diese Konferenz wird von Polen und den USA veranstaltet und gilt Kritikern als Anti-Iran-Konferenz. Möglicherweise werden einige westeuropäische Außenminister deswegen dort nicht teilnehmen. Der Iran und Israel sind zutiefst verfeindet. In München ist der Iran mit Außenminister Mohammed Sarif vertreten. Die Nahost-Politik ist zum Abschluss der dreitägigen Konferenz am kommenden Sonntag Schwerpunktthema.

  • dpa
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