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IT-Konzern Chinesischer Außenpolitiker widerspricht US-Vizepräsident Pence im Streit um Huawei

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz mahnte Pence zu Wachsamkeit gegenüber Huawei. Chinas oberster Außenpolitiker weist seine Vorwürfe zurück.
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Viele Regierungen äußern Sicherheitsbedenken gegenüber dem IT-Konzern. Quelle: Reuters
Huawei

Viele Regierungen äußern Sicherheitsbedenken gegenüber dem IT-Konzern.

(Foto: Reuters)

München Im Streit um eine Beteiligung des chinesischen IT-Konzerns Huawei am Aufbau westlicher 5G-Netze haben China und die USA ihre Differenzen auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen ausgetragen: Der oberste Außenpolitiker Chinas, Yang Jiechi, widersprach am Samstag seinem Vorredner, US-Vizepräsident Mike Pence: China verlange von keiner Firma, nachrichtendienstliche Erkenntnisse zu sammeln, durch Hintertürchen oder wie auch immer, sagte Yang.

Grundsätzlich rief er die USA und andere auf, mehr Respekt gegenüber China aufzubringen: Man sollte weniger andere belehren, sagte er. Pence hatte unmittelbar zuvor von einer Bedrohung durch Huawei und anderen chinesischen Telekommunikationsunternehmen gesprochen. Das chinesische Recht verlange von diesen, dem Sicherheitsapparat in Peking Zugriff auf alle Daten zu gewähren, die das Netzwerk oder die Geräte betreffen.

„Wir müssen unsere kritische Telekom-Infrastruktur schützen“, sagte Pence. Und die USA riefen alle Partner auf, wachsam zu sein und jedes Unternehmen abzulehnen, das die Integrität der Kommunikationstechnologie gefährden könnte, sagte der Vizepräsident.

Die USA, Japan, Neuseeland und mehrere andere Länder haben Huawei wegen Sicherheitsbedenken ganz oder teilweise von sicherheitsrelevanten Telekom-Netzen ausgeschlossen. Anlass ist die Annahme, dass Huawei mit der chinesischen KP kooperiert und im Zweifel den chinesischen Geheimdiensten zuarbeiten würde.

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  • dpa
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