Italien auf Sparkurs Monti greift Politikern in die Tasche

Der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti macht Ernst: Er erhöht die Steuern, stopft Schlupflöcher der Reichen, und will nun auch Politikern einen Sparkurs verordnen. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran.
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Mario Monti treibt seine Sparpläne voran. Quelle: dapd

Mario Monti treibt seine Sparpläne voran.

(Foto: dapd)

RomIm Zuge der Sparmaßnahmen will der italienische Ministerpräsident Mario Monti die Gehälter von Abgeordneten deckeln. Die Regierung erklärte am Montag, Monti habe ein entsprechendes Dekret an die beiden Kammern des italienischen Parlaments geschickt.

Der stellvertretende Präsident des Abgeordnetenhauses, Rocco Buttiglione, sagte, der Forderung werde entsprochen. Italienische Abgeordnete gehören zu den bestbezahlten in Europa. Monti hat bereits auf sein eigenes Gehalt als Ministerpräsident und Wirtschaftsminister verzichtet.

Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hatte bereits vor Beginn des EU-Gipfels die Politik des neuen italienischen Premiers gelobt. Italien habe „den Weg der Vernunft“ wiedergefunden, sagte Juncker am Montag in Brüssel.

  • dapd
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7 Kommentare zu "Italien auf Sparkurs: Monti greift Abgeordneten in die Tasche"

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  • zur Bemerkung "..Hitler.." und den
    Betrügereien in Brüssel: WER von den Parlamentariern hat davon gewußt?
    H.Schulz z.B.? H.Monti? H.Draghi? H.Juncker?....Sind sie "mitschuldig"? Wollen wir das endlich aufarbeiten? Damit wir, die nächste Generation, für die Zukunft lernen. "Europa" darf so nicht nochmal missbraucht werden.

  • Mein Gott Leute, hört doch mal auf ständig wieder auf andere zu schimpfe. Ihr seid doch die typischen deutschen hörigen Bürger. Da muß nur einer sagen "die Italiener sind doof etc." und es wird geglaubt und auf den Schimpfkanonaden-Zug wird aufgesprungen.
    Ich habe neulich mal bei einer Diskussion gesagt, die Deutschen sind so staatshörig die würden auch einen 2. Hitler wählen, wenn der denen das Heil verspricht.
    Da kritisierte mich ein User.
    Aber Ihr seid doch das beste Beispiel.
    Alles übernehmen was die Politiker Euch sagen.
    Denkt Ihr eigentlich unsre Politiker sind Heiige?
    Schaut Euch mal an, wie sie unser Steuergeld allein mit Usinnsreisen rausschmeißen.
    Also hört doch auf, auf andere Länder zu schimpfen.
    Aber wenn Ihr nächsten Urlaub dort wieder als Nazis und böse Deutsche beschimpft werdet, dann ist das Erschrecken groß, nicht wahr?
    Mann, Mann, Mann, erst den Dreck vor der eigneen Tür kehren, bevor man über andres schimpft.
    Wir sind um keinen Deut besser

  • Kaum ist mit Dragi ein Italiener Chef der EZB, bedient sich das Land ungeniert an der Kasse der Zentralbank.
    Bis Ende Dezember hat sich das Land der Steuerhinterzieher mit 192 Milliarden bei der EZB aus dem TARGET-System bedient.
    Allein schon dieser Betrag entspricht der Hälfte der griechischen Staatsverschuldung.

  • Der Etat von Italiens Präsidenten Napolitano verschlingt das 8-Fache der Kosten des deutschen Bundespräsidialamtes
    Allein schon die Pensionszahlungen für den Hofstaat des bedeutungslosen Napolitano verschlingen mehr als Doppelte des Gesamtetats des dt. Bundespräsidialamtes. Verschwendung hat bei Italiens Regierungen Tradition.
    Die 64 Mitglieder der Regierung Berlusconi teilten sich einen Park von 30 Flugzeugen. Innerhalb eines Jahres verflogen die Spesenritter aus dem Amtssitz des Ministerpräsidenten 180.000 € - täglich (!).
    Nun sind nicht nur Italiens fliegende Flittchen (s.Pressebilder) bemerkenswert, auch das Bodenpersonal im Parlament steht für Vergeudung. So begründete schon die parlamentarische Teilnahme an nur einer Legislaturperide einen Rentenanspruch. Berüchtigt ist hier Arturo Guatelli - er streicht seit 28 Jahren eine Pension ein, ohne das Parlament auch nur einen Tag betreten zu haben. "Seine" Regierung fiel genau an dem Tag, als er als Nachrücker benannt wurde...
    Dank des Umverteilungsinstrumentes "Rettungsschirm" sparen jetzt die armen Slowaken für die römische Diebeskultur.

  • Mit Verlaub meine deutschen Nachbarn, Italien ist trotz seiner Schwierigkeiten, immer noch EU- Zahler..
    D.h dass bisher noch keine deutschen "Transfer- Zahlungen" über den Brenner geflossen sind..
    Also mal schon den Ball unten halten

    schöne grüße ins frostige Deutschland

  • Jetzt wäre es noch interessant gewesen, zu erfahren, wieviel die italienischen Parlamentarier denn bekommen und wo zukünftig der Deckel liegen soll. Will man mit den Zahlen etwa den deutschen Rettungsschirmfinanzierer nicht verschrecken?

  • Kein Geld für nichts dieses Italien. Aber Wahnsinnsgehälter für Minister, die die 3. größte europäische Volkswirtschafts ins Verderben regiert hat und somit Europas Stabilität aufs Spiel setzt...

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