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Italien Berlusconi erneut unter Falschaussage-Verdacht

In Italien ermittelt die Staatsanwaltschaft einem Zeitungsbericht zufolge erneut gegen Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Der Vorwurf: Er soll einen britischen Anwalt zur Falschaussage angestiftet haben.

HB ROM. Die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtete, Berlusconi werde verdächtigt, einem britischen Anwalt 1997 mindestens 600 000 Dollar gezahlt zu haben, damit dieser in zwei Prozessen für Berlusconi aussage. Berlusconi war angeklagt, Steuerbeamte bestochen zu haben, um eine positive Prüfung Tochterunternehmen seiner Fininvest-Gruppe zu erreichen. Außerdem soll er durch die Holding All Iberian der sozialistischen Partei des früheren Ministerpräsidenten Bettino Craxi Geld verschafft habe.

Berlusconi wurde in beiden Fällen zunächst schuldig gesprochen, das höchste Berufungsgericht des Landes hob die Urteile jedoch später auf. Seit seiner Wahl 2001 stand er immer wieder vor Gericht und bezeichnet sich als ein Opfer linksgerichteter Staatsanwälte.

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