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Italien Berlusconi tritt offiziell zurück

Silvio Berlusconi räumt den Stuhl des Ministerpräsidenten. Nach wochenlangem Streit um den Wahlausgang reichte Italiens Regierungschef nun doch seinen Rücktritt ein. Damit macht er den Weg für seinen Nachfolger Romano Prodi frei.

HB ROM. Die italienische Nachrichtenagentur Apcom berichtete, Berlusconi habe Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi am heutigen Dienstag ein entsprechendes Schreiben übergeben. Berlusconi hatte es bislang vermieden, seine Niederlage bei der Parlamentswahl am 9. und 10. April offen einzugestehen.

Nachfolger Romano Prodi hatte die Parlamentswahl Anfang April mit seinem Mitte-links-Bündnis gewonnen, wenn auch äußerst knapp. Berlusconis Schritt erhöht gleichzeitig den Druck auf Präsident Carlo Azeglio Ciampi, Prodi zügig mit der Regierungsbildung zu beauftragen und diese Aufgabe nicht - wie ursprünglich angekündigt - seinem Nachfolger zu überlassen. Prodi sagt, die Verhandlungen über sein neues Kabinett kämen gut voran. Damit könnte Italien bereits zum Wochenende eine neue Regierung haben.

Im nächsten Schritt muss Prodi nun vom Präsidenten des Landes mit der Regierungsbildung beauftragt werden. Dies könnte bereits am Mittwoch geschehen. Ciampis Amtszeit endet aber am 18. Mai. Die Abstimmungen über seinen Nachfolger beginnen bereits in der kommenden Woche und der 85-Jährige hatte zunächst angedeutet, diese Entscheidung nicht mehr treffen zu wollen.

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