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Italien fordert EU-Hilfe Marine greift 900 weitere Flüchtlinge auf

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab: Immer mehr Nordafrikaner wagen die gefährliche Überfahrt an die italienische Küste, hunderttausende weitere Menschen warten in Afrika. Italien fordert mehr Unterstützung von der EU.
11.04.2014 - 13:29 Uhr 1 Kommentar
Seit Beginn des Jahres wurden nach Angaben des italienischen Innenministers 15.000 Bootsflüchtlinge vor der Küste aufgegriffen (Archivbild). Quelle: dpa

Seit Beginn des Jahres wurden nach Angaben des italienischen Innenministers 15.000 Bootsflüchtlinge vor der Küste aufgegriffen (Archivbild).

(Foto: dpa)

Rom Die italienische Marine hat erneut hunderte Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Binnen 24 Stunden hätten drei Kriegsschiffe und zwei Patrouillenboote der Küstenwache insgesamt 896 Flüchtlinge aufgegriffen, teilte die Marine am Freitag mit. Sie würden zur Identifizierung nach Sizilien gebracht. Erst Anfang der Woche hatte die Marine binnen 48 Stunden rund 4000 Bootsflüchtlinge aus dem Meer gefischt. Daraufhin forderte Innenminister Angelino Alfano mehr Unterstützung von der EU.

Jeden Monat versuchen tausende Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Im Herbst 2013 kamen dabei bei mehreren schweren Unglücken vor der italienischen Küste mehr als 400 Flüchtlinge ums Leben. Rom leitete daraufhin den Einsatz „Mare Nostrum“ ein, bei dem Kriegsschiffe, Drohnen und Hubschrauber mit Infrarot- und optischer Ausrüstung eingesetzt werden, um Flüchtlingsboote ausfindig zu machen und deren Insassen zu retten.

Seitdem wächst die Zahl der Flüchtlinge: Allein seit Beginn des Jahres wurden nach Angaben des italienischen Innenministers 15.000 Bootsflüchtlinge aufgegriffen, hunderttausende weitere Menschen warteten auf dem afrikanischen Festland auf eine Möglichkeit, über das Meer nach Europa zu kommen.

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    • afp
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    1 Kommentar zu "Italien fordert EU-Hilfe: Marine greift 900 weitere Flüchtlinge auf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Sie würden zur Identifizierung nach Sizilien gebracht."
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      Die meisten vernichten doch ohnehin ihre Papiere.
      Stoppt endlich diese Invasion, denn nichts anderes ist es! Flüchtlingboote sollten mit ein paar Schüssen vor den Bug zur Umkehr gezwungen werden, sobald sie Anstalten machen, in europäische Hohheitsgewässer einzudringen.

      "Es gibt aber auch Berichte über Flüchtlinge, die ihre Boote selbst zum Kentern bringen, damit ihnen geholfen werden muss."
      ---
      Eben! Die selbsterzeugte Seenot als Erpressungsversuch hat Methode! Auffischen, festsetzen und stante pede zurück nach Afrika. Jeder Versuch, der erfolgreich endet (sprich Einreise nach Europa), zieht weitere Versuche nach sich, ad infinitum. Das sind Illegale und damit Kriminelle, keine Asylsuchende entsprechend des Asylrechtes. Denn die verschweigen ihre Identität nicht, die haben eine glaubhafte Legende und sie bestehen nicht seltsamerweise nur aus kräftigen, jungen Männern (was für'n Zufall).

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