Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Italien im Wahlkampf Berlusconi kritisiert die Bundesregierung weiter

Silvio Berlusconi will mit anti-deutschem Wahlkampf punkten. Der frühere italienische Ministerpräsident wirft der Bundesregierung nun vor, den Verkauf von Italien-Bonds angeordnet zu haben.
2 Kommentare
Bei einer Buchpräsentation erklärte sich Berlusconi am Mittwochabend bereit, auf eine eigene Kandidatur zu verzichten, falls Monti zustimme, als Kandidat der Mitte-Rechts-Koalition anzutreten. Quelle: dapd

Bei einer Buchpräsentation erklärte sich Berlusconi am Mittwochabend bereit, auf eine eigene Kandidatur zu verzichten, falls Monti zustimme, als Kandidat der Mitte-Rechts-Koalition anzutreten.

(Foto: dapd)

Rom Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi versucht trotz Kritik der Bundesregierung weiter, mit einem anti-deutschen Wahlkampf zu punkten. Deutschland habe seine Banken vor einem Jahr angewiesen, italienische und griechische Staatsanleihen zu verkaufen, sagte der 76-Jährige, der eine erneute Spitzenkandidatur erwägt, am Mittwoch in Rom. Wer sich der Aufforderung verweigert habe, dem sei mit dem Entzug der Banklizenz gedroht worden. Er wisse um den Wahrheitsgehalt, weil ihm das eine in Deutschland tätige italienische Bank mitgeteilt habe. Nach Darstellung Berlusconis erzielten deutsche Banken so Einnahmen zwischen sieben und neun Milliarden Euro - und animierten letztlich andere Banken, ebenfalls zu verkaufen.

Italienische Reformbilanz in Zahlen.

Italienische Reformbilanz in Zahlen.

Berlusconi macht Deutschland derzeit zum Ziel von Attacken, wogegen sich die Bundesregierung bereits am Dienstag verwahrt hatte. So hatte Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärt, weder Deutschland noch Europa seien die Ursache für die Schwierigkeiten in Italien. Berlusconi hatte dem Experten-Kabinett des parteilosen Ministerpräsidenten Mario Monti in der vergangenen Woche das Vertrauen entzogen und ihn einer "deutschen Sparpolitik" zum Schaden Italiens beschuldigt. Wegen der Entwicklung wird die Parlamentswahl um einige Wochen voraussichtlich auf den Februar 2013 vorgezogen.

Am Mittwoch erklärte sich Berlusconi zudem bereit, auf eine eigene Kandidatur zu verzichten, falls Monti zustimme, als Kandidat der Mitte-Rechts-Koalition anzutreten.

 
  • rtr
Startseite

2 Kommentare zu "Italien im Wahlkampf: Berlusconi kritisiert die Bundesregierung weiter"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn die Medientrolle und EU Besoffenen jetzt reihenweise auf Berlusconi schiessen, kann man sicher sein, dass er etwas richtig gemacht hat und an der Macht dieser Trolle wackelt. WEITER SO BERLUSCONI !!!

  • Schnell einen Scheck schicken liebe Bundesregierung. Nicht unsere SCHULD vergessen.

Serviceangebote