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Italien Monti will nicht weiter sparen

Auch ohne weitere Sparmaßnahmen sieht Italiens Ministerpräsident kein Problem, das Ziel im Staatshaushalt zu erreichen. Genauso wenig hält Mario Monti neue Konjunkturpakete für notwendig.
1 Kommentar
Italiens Premierminister Mario Monti während einer Pressekonferenz. Quelle: AFP

Italiens Premierminister Mario Monti während einer Pressekonferenz.

(Foto: AFP)

Rom Der italienische Ministerpräsident Mario Monti hält einen ausgeglichen Staatshaushalt im Jahr 2013 auch ohne weitere Sparanstrengungen für realistisch. Auch die von der Europäischen Kommission prognostizierte Rezession beeinträchtige das Ziel nicht, sagt Monti am Donnerstag. „Unser Etatentwurf ist zurückhaltend“, sagte der Regierungschef nach einem Treffen mit seinem spanischen Amtskollegen in Madrid. „Das Ziel bleibt ein ausgeglichener Haushalt 2013, ein neues Sparpaket ist nicht notwendig.“ Die Kommission in Brüssel geht davon aus, dass die italienische Wirtschaft in diesem Jahr 1,3 Prozent schrumpfen wird. Die Regierung des südeuropäischen Landes rechnete bisher mit einem Minus von 0,4 Prozent.

Auch neuen Konjunkturpaketen erteilte Monti eine Absage. Eine Reihe von Gesetzen zur Deregulierung, die in diesen Tagen im Parlament debattiert werden, reichten aus, um die Wirtschaft zu stimulieren. „Wir sehen keinen weiteren Bedarf für wachstumsfördernde Maßnahmen“, sagte Monti.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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1 Kommentar zu "Italien: Monti will nicht weiter sparen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Zitat:"Monti will nicht weiter sparen"

    Tja, die EZB macht es halt über Inflation. Das können Italiener wie Dracula und Monti am besten!

    P.S.: Der Stammtisch hat es vor 10 Jahren gewußt, der "Spitzenpolitiker" weiß es erst jetzt!