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Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten hat die italienische Regierung ihr Sparprogramm erneut überarbeitet. Auch die Reichensteuer ist wieder aktuell. Diese greift aber erst bei einem stattlichen Vermögen.

Kommentare

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  • An die Redaktion
    "diese greift aber erst bei einem stattlichen Vermögen" so der Vortext. In der Nachricht selbst ist aber nur von Einkommensabhängigen Steuer die Rede.
    Die Journalisten ihres Hauses sollten den, in diesem Berufsstand wenig zur Kenntnis genommenen Unterscheid zwischen Einkommen und Vermögen deutlicher pflegen.

  • Der Trick, um ein Außenhandelsdefizit zu verringern, liegt darin, entweder weniger zu importieren oder mehr zu exportieren. Was hat dieses Problem Griechenlands mit Deutschlands Außenhandelsüberschuss zu tun?

    Griechenland sollte sich auf Produkte spezialisieren, die es effizient herstellen kann: z.B. Sonnenenergie.

    Für Investitionen in Griechenland ist aber z.B. ein funktionierendes Grundbuchsystem vonnöten. Außerdem sollte man sich darum kümmern, die Korruption und die Steuerhinterziehung zu verringern.

    Es macht keinen Sinn, die Starken schwach zu machen (Leitmotiv der linken Politik). Nicht Deutschland muss seine Stärken abbauen, sondern Griechenland muss sich selbst Stärken schaffen.

  • Dann glauben Sie mal ruhig daran - Sonnenenergie effizient herstellen oder effizient verkaufen ? An Euch, koennt Ihr Euch das noch leisten ? Ausserdem: Suedeuropa braucht Arbeitsplaetze, bei 40 % Jugendarbeitslosigkeit; ein Willi um die chinesischen oder deutschen Module zu ueberwachen, der hilft da nicht. Wenn Rest-Europa von einer EU- Wirtschaftsregierung spricht, dann heisst das, die Standortvorteile Deutschlands so weit abzubauen, dass deutsche Industriearbeitsplaetze nach Suedeuropa umziehen, einschliesslich Frankreichs.

  • Wer ist das bitteschön: "Die Finanzmärkte". Sollte man nicht endlich aufhören, einer Chimäre nachzuhängen, die es nie gab und nicht gibt. Spekulanten sind kein legitimer und legitimierter Schiedsrichter für volkswirtschaftliche Fragen. Anstatt Aufklärung zu betreiben, wird Meinungsmache betrieben. Italien und die anderen Südländer sollten sich mit aller Macht dagegen wehren, einen Weg des Kaputtsparens oktroyiert zu bekommen, der diese Länder in immer größere Abhängigkeit bringt. Diese Länder haben keine Liquiditätsprobleme, sondern eine von Deutschland vorgelebte falsche Wirtschaftspolitik. Wie sollen Länder wie Griechenland, Spanien, Italien oder Portugal ihre Defizite abbauen, wenn Deutschland seine Überschüsse nicht verringern will? Wer soll überhaupt Defizite machen, wenn alle europäischen Staaten Überschüsse erzielen sollen? Die Überschüsse einiger Staaten müssen immer auch zwingend die Defizite anderer Staaten sein.

  • "Die Finanzmaerkte" gehen Berlusconi irgendwo vorbei. Der Staatspraesident Napolitano hat gestern, um 21.30 Uhr, eine Pressemitteilung herausgeschickt, in der er sich wuenschte, dass die aussortierten Ideen vom 13. August moeglicherweise ihren Weg in das Dekret zurueckfinden. Das ist in gewisser Weise geschehen. Napolitano koennte theoretisch das italienische Parlament aufloesen und Neuwahlen ausschreiben, das Risiko umgeht der cavaliere lieber; heute war aber der erste Generallstreik in Italien und wer in Rest-Europa verfolgt, was die kommunistische Opposition von sich gibt (wenn sie vor ihresgleichen spricht), der kann nur hoffen, dass Berlusconi noch lange bleibt.

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