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Vor Beginn der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) streiten die Mitgliedsländer um die Macht im Gremium. Kanada und die BRIC-Staaten wollen den Einfluss Europas zurückdrängen.

Kommentare

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  • Herr Flaherty macht es sich zu einfach, wenn er krisenhafte
    Shocks (also das Versagen der Finanzwirtschaft) als "urplötzlich und nicht vorhersehbar", also gottgewollt,
    einstuft. Solche Worte sind mit denen des Herrn Blankfein
    fast identisch. Warum bloß läßt sich solcher verbale
    Verleisterei immer wieder gut verkaufen ?

  • @margrit117888
    Ein historischer Rückblick auf das segensreiche Wirken des IWF [und der Weltbank] zeigt überdeutlich auf:
    Wer solche Retter auf seiner Seite hat, benötigt keine Angreifer mehr!
    Den Entscheidern der BRICS ist das schon lange klar, einer der Gründe, warum eigene Lösungen [vulgo: die Gründung einer Entwicklungsbank als Gegenpol zu den US-dominierten Organisationen] favorisiert werden.

  • Dass der IWF nun über Europa bestimmt, haben wir Merkel zu verdanken. Früher war der IWF ausschließlich für die Entwicklungsländer zuständig.
    Wir zahlen Entwicklungshilfe in alle Welt und nun sollen ausgerechnet diese Länder in den IWF-Topf einzahlen um Europa zu retten?
    Noch lächerlich geht es eigentlich nicht mehr
    Merkel hat alles in Europa, in Deutschland, was Jahrzehnte funktionierte, zerstört
    Warum soll denn auch z.B. Kanada Europa retten? Ein Geld was man erst retten muß, ist kein Geld und genau das muß endlich begriffen werden
    Ende endlich mit diesem Euro-Wahn das muß edlich begriffen werden

  • 1. In Deutschland war es verpönt Bedingungen an Hilfen zu knüpfen - Nun ihr Politiker, schaut und lernt wie es der Rest der Welt macht.
    2. Flaherty ist eine bekannte Marionette der USA.Da muss niemend vermuten, oder spekulieren. Früher hatte wenigsten Canada genug Arsch in der Hose um eigene Entscheidungen zu treffen.
    3. Legarde hat erstmal ihre französischen Banken in Sicherheit gebracht. Dann kommt Hollande - Überraschung.
    Deutschland (damit sind nur die Steuerzahler gemeint)soll wieder ausgeblutet werden. Mit Draghi und Konsorten haben sie schon alles bestens vorbereitet und de facto schon umgesetzt.
    Da braucht niemand mehr teuere Treffen.

  • Da wir den ESM jetzt in Europa haben, kann sich Europa aus dem IWF zurückziehen.Wir haben einen Europäischen Währungsfond, da kann sich die EU die 33% welche Europa an IWF Mittel stellt, einsparen.

  • Nee!

  • "Flaherty. Die Erfahrung zeige, dass sich krisenhaften Schocks oft urplötzlich und logisch nicht vorhersehbar ereigneten."
    Auch wenn Flaherty da nicht mitkommt, die Dinge sind mit Wissen und Logik vorhersehbar. So kann ich den Anhängern der Vereinigten Staaten von Europa vorhersagen, daß sie um die Anzahl der Mitgliedsstaaten den Einfluß in den internationalen Organisationen zum Schaden der EU-Bürger verlieren werden.
    Aber was bedeutet für einen Politiker schon Logik?

  • Habt Ihr schon alle die Schubkarre für Euren Monatslohn bereit?
    "France's Hollande says ECB should cut interest rates and that ECB should lend money directly to states" (Ticker heute früh)

  • "Die Erfahrung zeige, dass sich krisenhaften Schocks oft urplötzlich und logisch nicht vorhersehbar ereigneten. Ihnen müsse daher mit überwältigenden, dramatischen Mitteln begegnet werden."

    Da hat er recht, ideale drastische Mittel heißen Schluss mit Rettungs(fall)schirmen und Abwicklung von Euro und Zerschlagung dem überfetteten EU-Zentralismus.

  • Es geht im Prinzip um die Neuordnung der Umverteilung. Momentan wird darüber entschieden, wer welches Stück, in welcher Größe vom zu verteilenden Kuchen abbekommt. Deutschlands Wirtschaft ist wie eine Villa in einem Armutswohngebiet (restliche EU). Wollen wir zukünftig von der eigenen Villa in eine ärmliche Mietwohnung umziehen, damit wir uns unseren Nachbarn anpassen? Damit natürlich einhergehend massive Wohlstandsverluste und Umverteilungseffekte?! Das bedeutet das Ende des stetigen deutschen Wachstums und das Ende der deutschen Außenhandelsüberschüße, welche in einem zins- und zinseszinsbasierten Schuldgeldsystem unabdingbar notwendig sind, um weitere Staatsverschuldungen einzudämmen. Die Gegenposition der Schulden sind Sparvermögen und Exportüberschüße.
    Die EU und die Eurowährung können nur als „Gleiche unter Gleichen“ und als Bundesstaat funktionieren.
    Diejenigen mit starker Wirtschaftskraft (Nord-EU), müssen ständige Transfers an die schwachen Länder (Club Med) leisten = Eurofinanzausgleich/Eurosolidarzuschlag. Nur so kann es funktionieren. Solch ein Gedanke ist aber reine Utopie, weil er in einer freien, global agierenden Marktwirtschaft und einer funktionierenden Demokratie, in welcher die Entscheidung durch geheime freie Wahlene vom Volk ausgeht, niemals durchsetzbar sein wird. In freien Märkten und im ständig auf Wachstum geprägten Neoliberalismus, kann JEDER Millionär werden, aber eben nicht ALLE. Eine EU als Transferunion in einem europäischen Bundesstaat (VSE) ist eine Diktatur ala Deutsche Demokratische Republik, und hat mit einem demokratisch legitimierten Europa rein gar nichts mehr zu tun.
    Die Medien, hauptsächlich die Verlagschefs und Chefredakteure sollten endlich wieder ihren journalistischen Auftrag ernst nehmen und sich auf die Pressefreitheit zurückbesinnen, anstatt Einladungen der Bundeskanzlerin nach Berlin zu folgen, um dort von Merkel indoktriniert zu bekommen, die Lage zur Banken- und Privatschuldenkrise zu beschönigen.

Mehr zu: IWF-Kapitalaufstockung - Schwellenländer knüpfen Euro-Krisenhilfe an Reformen

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