IWF-Spitzenposten Lagarde wirbt in China um Unterstützung

Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde wirbt in China um Unterstützung für ihre Kandidatur als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). China fordert ein Ende der Vormacht der Europäer an der Spitze des IWF.
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Peking

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde wirbt in China um Unterstützung für ihre Kandidatur als neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Lagarde traf am Mittwoch in Peking ein, wo sie bis Donnerstag Gespräche führen wollte, wie aus Kreisen der französischen Botschaft verlautete.

China, Indien und andere Länder haben sich für ein Ende der bisher üblichen Besetzung der IWF-Spitze durch einen Europäer ausgesprochen. Neben Lagarde hat nur der mexikanische Zentralbankgouverneur Agustin Carstens seine Kandidatur für die Nachfolge des Mitte Mai zurückgetretenen Dominique Strauss-Kahn offiziell gemacht. China hat bisher nicht signalisiert, ob es einen der Kandidaten unterstützt.

  • dapd
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