IWF und der Brexit Mal nicht Optimist sein

Viele Experten sind sich einig: Ein Brexit würde die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs beschädigen. Richtig alarmierend sind jedoch die Äußerungen des sonst so optimistischen IWF. Ein Gastbeitrag.
  • Niall Ferguson
Ungewöhnlich pessimistisch. Quelle: dpa
IWF-Chefin Christine Lagarde

Ungewöhnlich pessimistisch.

(Foto: dpa)

Als ich noch ein kleiner Junge war, zitierte meine Mutter manchmal den folgenden Vierzeiler der New Yorker Dichterin Dorothy Parker: Schau, der glückliche Idiot, Nichts bekümmert ihn, Ich wär so gern ein Idiot, Mein Gott! Vielleicht bin ich ja einer!

Ich werde oft an den glücklichen Idioten erinnert, wenn ich mich hinsetze, um den halbjährlich erscheinenden Weltwirtschaftsausblick des IWF zu lesen. Fast ausnahmslos wird in dieser Publikation eingeräumt, dass die vorherigen Prognosen zu optimistisch waren und nach unten korrigiert werden müssen. Dann machen die Ökonomen des Fonds neue Voraussagen, genau wissend, dass auch diese demnächst nach unten korrigiert werden müssen.

Niall Ferguson ist Laurence-A-Tisch-Professor für Geschichte in Harvard und Senior Fellow der Hoover Institution, Stanford, Kalifornien. Quelle: PR [M]
Der Autor

Niall Ferguson ist Laurence-A-Tisch-Professor für Geschichte in Harvard und Senior Fellow der Hoover Institution, Stanford, Kalifornien.

Quelle: PR [M]

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