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Jahresbericht der Antibetrugsbehörde Olaf Fast eine halbe Milliarde Euro Fördermittel in der EU missbraucht

2019 sind noch mehr EU-Gelder zweckentfremdet worden als 2018, berichten die EU-Antibetrugsaufsicht. Besonders Umweltprojekte sind betrugsanfällig.
10.09.2020 - 13:43 Uhr Kommentieren
Die EU-Antibetrugsbehörde Olaf hat das Ziel, Betrug mit EU-Geld zu untersuchen und aufzudecken. Quelle: dpa
Euro-Scheine

Die EU-Antibetrugsbehörde Olaf hat das Ziel, Betrug mit EU-Geld zu untersuchen und aufzudecken.

(Foto: dpa)

Brüssel Innerhalb der EU sind nach einem Bericht der Antibetrugsbehörde Olaf im vergangenen Jahr Fördermittel von fast einer halben Milliarde Euro missbraucht oder zweckentfremdet worden. Die Gesamtsumme bezifferte die Brüsseler Behörde am Donnerstag in ihrem Jahresbericht auf 485 Millionen Euro. Das sind 114 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

Olaf hat das Ziel, Betrug mit EU-Geld zu untersuchen und aufzudecken. Die Ermittler schauen sich dabei auch die Arbeit innerhalb der europäischen Behörden an.

Im neuen Jahresbericht liegt ein Schwerpunkt auf Missbrauch mit Schäden für die Umwelt und Missbrauch von Geldern für Umweltprojekte. Regelmäßig gebe es etwa Betrug bei der Wasserversorgung und bei Wasseraufbereitungssystemen.

So habe eine rumänische Firma ohne jegliche Erfahrung in diesem Bereich Geld erhalten. Gefälschte Dokumente sollten unter anderem eine Kooperation mit einem deutschen Unternehmen belegen. Der Schaden wird auf sechs Millionen Euro beziffert.

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    Olaf-Leiter Ville Itälä sagte, die Arbeit der Behörde werde im laufenden Jahr stark vom Coronavirus geprägt. Mit Blick auf den europäischen Wiederaufbauplan in Höhe von 750 Milliarden Euro zur Bewältigung der Coronakrise sagte er: „Olafs Aufgabe, sicherzustellen, dass Geld ordnungsgemäß ausgegeben wird, wird wichtiger denn je sein.“

    Mehr: Die Kohleindustrie bekommt wohl EU-Gelder gestrichen – zugunsten der Stahlbranche.

    • dpa
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