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Jahrestag zum Sieg über Hitler-Deutschland Trump bietet Putin in Telefonat Corona-Hilfen an

In einem traditionellen Gespräch mit dem russischen Präsidenten hat Donald Trump bekräftigt, das Rüstungskontrollabkommen künftig auch mit China zu schließen.
07.05.2020 - 20:32 Uhr Kommentieren
In einem Telefonat sprachen die beiden Staatsoberhäupter über den Kampf gegen die Corona-Pandemie, Rüstungskontrolle und die Entwicklung auf dem Ölmarkt. Quelle: AFP
Donald Trump und Wladimir Putin

In einem Telefonat sprachen die beiden Staatsoberhäupter über den Kampf gegen die Corona-Pandemie, Rüstungskontrolle und die Entwicklung auf dem Ölmarkt.

(Foto: AFP)

Moskau Die Präsidenten Russlands und der USA haben sich in einem Telefonat zum Jahrestag des Siegs über Hitler-Deutschland der Verbundenheit ihrer Länder versichert. In einer Mitteilung des Kremls hieß es am Donnerstag, Wladimir Putin und Donald Trump hätten „die historische Bedeutung“ der Allianz im Zweiten Weltkrieg betont, „die unseren Völkern ermöglicht hat, einen gemeinsamen Feind zu besiegen“. Das Weiße Haus ergänzte, die Präsidenten hätten des 75. Jahrestags des Sieges in Europa gedacht.

In dem Telefongespräch sei auch über den Kampf gegen die Corona-Pandemie, Rüstungskontrolle und die Entwicklung auf dem Ölmarkt gesprochen worden, teilten beide Seiten mit. Trump habe Russland, das mit rasant steigenden Zahlen bei Infektionen mit Sars-CoV-2 konfrontiert ist, Hilfe angeboten, teilte das Weiße Haus mit. Ob Putin das Angebot annahm, sagte der Kreml nicht. Russland hatte den USA im April medizinisches Material geschickt.

Beim Thema Rüstungskontrolle bekräftigte Trump nach Angaben des Weißen Hauses seinen Standpunkt, das Rüstungskontrollabkommen künftig nicht nur zwischen den USA und Russland, sondern auch mit China geschlossen werden sollten. Von den Abkommen zur Begrenzung der Atomwaffenarsenale beider Länder ist nur noch das 2010 geschlossene Abkommen zur Reduzierung strategischer Atomwaffen (Start II) aktiv. Es läuft im Februar 2021 aus; Russland hat eine Verlängerung angeboten. Die USA wollen aber China in den Rüstungskontrollvertrag einbeziehen, was Moskau für unrealistisch hält.

Zur Lage auf dem durch die Corona-Pandemie in Mitleidenschaft gezogenen Ölmarkt erklärte der Kreml, eine gemeinsame Intervention Putins und Trumps habe geholfen, eine Vereinbarung von Mitgliedern und Nichtmitgliedern der Organisation Erdöl exportierender Länder herbeizuführen, die geholfen habe, den Ölpreis zu stabilisieren.

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