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Janet Yellen USA wollen sich für baldiges internationales Steuerabkommen starkmachen

Die neue US-Finanzministerin will einen globalen Ansatz zur Besteuerung von Unternehmen vorantreiben. Besonders Tech-Konzerne stehen dabei im Fokus.
17.02.2021 - 09:46 Uhr Kommentieren
Die US-Finanzministerin hat mit dem Vize-Präsidenten der EU-Kommission gesprochen. Quelle: AP
Janet Yellen

Die US-Finanzministerin hat mit dem Vize-Präsidenten der EU-Kommission gesprochen.

(Foto: AP)

Washington Nach dem Machtwechsel im Weißen Haus macht sich die neue US-Regierung für ein baldiges internationales Steuerabkommen stark. In einem Telefonat mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, sagte die neue US-Finanzministerin Janet Yellen am Dienstag, die USA strebten zeitnah eine Vereinbarung an. Auch sollten in bilateralen Handelsfragen Lösungswege gefunden werden, heißt es weiter in einer Erklärung des US-Finanzministeriums zu dem Telefongespräch.

Die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7), zu der auch die USA gehören, hat einen internationalen Ansatz für die Besteuerung von Internet-Konzernen zur Priorität erklärt. Zahlreiche Staaten versuchen gegenwärtig einen möglichst globalen Ansatz für die Besteuerung von Konzernen wie Amazon und Google zu finden.

Allerdings blockierten die USA unter Präsident Donald Trump die Vorstöße. Unter dessen Nachfolger Joe Biden haben die USA eine Rückkehr zu einem multinationalen Ansatz angekündigt.

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Ziel müsse es sein, dass man bis zum Sommer 2021 auf weitere Alleingänge bei der Besteuerung verzichte.

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    Auf Ebene der Arbeitsgruppen werde in den kommenden Wochen intensiv an einer Kompromisslösung gearbeitet. Dabei müsse man im Blick haben, dass die USA befürchteten, beim Thema Digitalbesteuerung benachteiligt zu werden - weil es vor allem US-Unternehmen treffe.

    Mehr: Das Weiße Haus sagt dem Klimawandel den Kampf an. Bidens Beschlüsse könnten nicht nur die Energiebranche, sondern auch die außenpolitischen Beziehungen prägen.

    • rtr
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