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Jeff Sessions Deutsche Bank und Trump? „Davon habe ich keine Ahnung“

Als erster aus Trumps Team steht Jeff Sessions dem US-Senat Rede und Antwort: Der umstrittene Kandidat für das Amt des US-Justizministers gibt sich fachkundig – und überrascht doch mit völligem Unwissen in einer Sache.
Update: 11.01.2017 - 03:16 Uhr 3 Kommentare
Jeff Sessions kurz vor seiner Vereidigung zur Anhörung im US-Senat: Der Kandidat für das Amt des US-Justizministers muss sich am Mittwoch erneut den Fragen der Parlamentarier stellen. Quelle: Reuters
Jeff Sessions

Jeff Sessions kurz vor seiner Vereidigung zur Anhörung im US-Senat: Der Kandidat für das Amt des US-Justizministers muss sich am Mittwoch erneut den Fragen der Parlamentarier stellen.

(Foto: Reuters)

San Francisco Die US-Republikaner versuchen mit allen Mitteln, die Wunschkandidaten des designierten Präsidenten Donald Trump vom Senat absegnen zu lassen. Eine Anhörung soll die andere jagen, zum Teil sogar parallel laufen. Den Anfang macht Jeff Sessions, den Trump zum Justizminister erkoren hat.

Er hat kein Verständnis für die Homo-Ehe und fragt sich, warum in den USA geborene Kinder automatisch Staatsbürger werden müssen. Selbst für republikanische Verhältnisse ist Sessions erzkonservativ.

Drei Aussagen des umstrittenen Politikers und Juristen sollten Kritiker beruhigen: Er werde kein pauschales Einwanderungsverbot für Muslime unterstützen, sagt Sessions in der Anhörung am Dienstag.

Zweitens werde er sich bei möglichen Ermittlungen gegen Hillary Clinton wegen Befangenheit aus dem Verfahren vollständig zurückziehen. Und Waterboarding ist für Jeff Sessions „völlig unmöglich und illegal“. Donald Trump dagegen hatte Waterboarding als eine Verhörtechnik dargestellt, seinen Wählern ein Einwanderungsverbot für Muslime versprochen sowie angekündigt, Clinton ins Gefängnis zu bringen.

Der US-Senat versucht nun herauszufinden, ob Sessions tatsächlich der unnachgiebige Rechtsverfolger ist, der er zu sein vorgibt, oder doch ein Protegé von Donald Trump. Eines verbindet die beiden: Sie waren Zeit ihres Lebens Außenseiter.

Trump kam überhaupt nie ins Washingtoner Establishment hinein. Sessions war zwar am rechten Ort, aber niemand in Washington wollte etwas mit ihm zu tun haben. Wurde ein Ausschussposten frei, bekam ihn ein anderer. Zwanzig Jahre lang blieb Sessions als einer der leisen Vertreter im US-Senat immer im Hintergrund. Nur einmal ging er aus sich heraus und unterstützte den Kandidaten Donald Trump. Jener gibt ihm jetzt die Chance seines Lebens.

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3 Kommentare zu "Jeff Sessions: Deutsche Bank und Trump? „Davon habe ich keine Ahnung“ "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @Herr Mark Hoffmann, 11.01.2017, 12:21 Uhr

    "Warum sollte ein Jeff Sessions etwas über die Geschäfte eines Trump wissen?"

    Vielleicht, weil ihn Trump zum Justizminister erkoren hat?

  • Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
    Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

    Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
    Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

  • Warum sollte ein Jeff Sessions etwas über die Geschäfte eines Trump wissen? Trump und Deutsche Bank ist Trump und Deutsche Bank und nicht Jeff Session und Deutsche Bank oder Jeff Session und Trump.