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Jemen Saudi-Arabien will Luftschläge stoppen

Saudi-Arabien und seine Verbündeten wollen mit Luftschlägen die Huthi-Rebellen im Jemen zurückdrängen. Bei den Bombardements werden immer wieder auch Zivilisten getötet. Flugzeuge sollen 300 Tonnen Hilfsgüter liefern
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Verwirrung: Wer kämpft im Jemen?

Kairo Wenige Stunden vor einer geplanten fünftägigen Waffenruhe haben Saudi-Arabien und seine Verbündeten ihre Luftangriffe auf die Huthi-Rebellen im Jemen fortgesetzt. Am Dienstagmorgen seien im Norden der Hauptstadt Sanaa drei Angriffe auf einen Armee-Stützpunkt geflogen worden, dessen Soldaten aufseiten der Rebellen stünden, berichteten Anwohner. Auch in der Hafenstadt Aden habe die von Saudi-Arabien geführte Allianz erneut Huthi-Stellungen bombardiert. Einheimische Milizen kämpfen dort und im gesamten Süden des Landes gegen die schiitischen Rebellen, die nach wie vor weite Teile des Landes kontrollieren.

Bereits am Montag wurden beim Beschuss einer Raketenbasis in Sanaa einer Meldung der Nachrichtenagentur Saba zufolge 90 Menschen getötet und 300 verletzt. Sollte sich die Zahl der Toten bestätigen, wäre es einer der schwersten Angriffe seit Beginn des Bombardements.

Am Dienstagabend soll um 22.00 Uhr MESZ eine Waffenruhe in Kraft treten, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR stehen in Dubai Flugzeuge bereit, um 300 Tonnen an Hilfsgütern in den Jemen zu bringen, darunter Schlafmatten, Decken und Zeltplanen. Mehr als sechs Wochen nach Beginn der Luftangriffe, mit denen Saudi-Arabien und seine sunnitischen Verbündeten die vom Iran unterstützten Huthis zurückdrängen wollen, droht den Menschen im Land nach Angaben von Hilfsorganisationen eine Katastrophe. Der Jemen war schon vor den Kämpfen eines der ärmsten Länder der Welt. Der gewählte Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi hat sich nach Saudi-Arabien abgesetzt.

  • rtr
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