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Jemens Präsident Zehntausende demonstrieren gegen Saleh

Die Proteste in vielen arabischen Ländern gehen weiter: Im Jemen haben Zehntausende am Freitag den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Saleh gefordert. Auch in Kuwait, Saudi-Arabien und Bahrain gab es Demonstrationen.
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Regierungsgegner beten am Freitag in Jemens Hauptstadt Sanaa. Quelle: Reuters

Regierungsgegner beten am Freitag in Jemens Hauptstadt Sanaa.

(Foto: Reuters)

Sanaa Im Jemen sind am Freitag Zehntausende Gegner von Präsident Ali Abdullah Saleh auf die Straße gegangen und haben dessen Rücktritt gefordert. Ausgangspunkt der Protestmärsche in der Hauptstadt Sanaa war das Gelände der Universität.

Angebote des Präsidenten für eine neue Verfassung lehnt die Opposition als unzureichend ab. Die Protestwelle wurde von dem Aufruhr in Ägypten und Tunesien ausgelöst.

Auf dem Hauptplatz in Sanaa demonstrierten auch Zehntausende Anhänger Salehs. Sie riefen zum Dialog auf und warnten vor Chaos im Land.

Proteste auch in Kuwait, Saudi-Arabien und Bahrain

In Kuwait löste die Polizei mit dem Einsatz von Tränengas eine friedliche Kundgebung von rund 200 Demonstranten auf.

In Saudi-Arabien versammelten sich in der im Osten gelegenen Stadt Hofuf nach Angaben von Oppositionellen ebenfalls rund 200 Menschen. In dem Königreich sind Kundgebungen dieser Art verboten. Dort ging die die Polizei bereits am Vortag gegen Demonstranten vor.

Auch in Bahrain sollten im Laufe des Tages regierungsfeindliche Kundgebungen stattfinden.

  • rtr
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