Jennifer Morgan Von der Aktivistin zur Klimastrategin: So stieg die Greenpeace-Chefin ins Auswärtige Amt auf
Erfahrene Klimaverhandlerin, deren Berufung Lob wie Kritik auslöst.
Berlin Dass die US-Amerikanerin Jennifer Morgan Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt wird, ist für Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) eine „Traumbesetzung”: „Die Welt ist global und deswegen ist auch unser Personal global“, sagte die Ministerin bei der Vorstellung der Personalie am Mittwoch.
Ab dem 1. März wird die bisherige Chefin der Umweltorganisation Greenpeace International Deutschlands Gesicht in der internationalen Klimapolitik.
In den vergangenen Jahren hatte Morgan die Bundesregierung wiederholt als „mutlos“ kritisiert. „Deutschland hat zuletzt reichlich politisches Kapital verspielt“, kritisierte die seit 2003 in Deutschland lebende Amerikanerin in einem Gastbeitrag im Handelsblatt.
Die immer größere Lücke, die in der deutschen Klimapolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffe, habe dem ehemaligen Vorreiter-Land beim Klimaschutz ein massives Glaubwürdigkeitsproblem eingebrockt. Die Vertreter führender Volksparteien machten ihrem Namen keine Ehre, wenn sie noch immer Angst davor zeigten, in der Klimapolitik mutige Entscheidungen zu treffen, die über die nächste Legislaturperiode hinaus Bestand haben sollten.
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