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Jeroen Dijsselbloem Eurogruppen-Chef kündigt weitere Griechenland-Hilfen an

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem sichert Griechenland weitere Unterstützung durch die Euro-Länder zu. Nach einem Kassensturz soll über weitere Maßnahmen entschieden werden – auch über einen erneuten Schuldenerlass.
10.07.2013 - 19:48 Uhr 11 Kommentare
Jeroen Dijsselbloem kündigte Griechenland weitere Hilfen an. Im April 2014 wird es einen kompletten Kassensturz in Griechenland geben. Danach werden über weitere Maßnahmen entschieden, darunter einen Schuldenerlass oder die nachträgliche direkte Rekapitalisierung der griechischen Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. Quelle: ap

Jeroen Dijsselbloem kündigte Griechenland weitere Hilfen an. Im April 2014 wird es einen kompletten Kassensturz in Griechenland geben. Danach werden über weitere Maßnahmen entschieden, darunter einen Schuldenerlass oder die nachträgliche direkte Rekapitalisierung der griechischen Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM.

(Foto: ap)

München Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat weitere Unterstützung der Euroländer für das verschuldete Griechenland angekündigt. „Wir sind bereit für weitere Hilfen“, sagte er in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) und weiteren europäischen Blättern. Im April 2014 werde es einen kompletten Kassensturz in Griechenland geben. Danach werde über weitere Maßnahmen entschieden, darunter einen Schuldenerlass oder die nachträgliche direkte Rekapitalisierung der griechischen Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. Die Bundesregierung hatte sich zuletzt gegen einen weiteren Schuldenschnitt in Griechenland ausgesprochen.

Zugleich stellte Dijsselbloem weitere Finanzhilfen für Irland und Portugal in Aussicht. Beide Euro-Krisenländer befinden sich unter dem Euro-Rettungsschirm. Darüber werde im Herbst entschieden, so der Eurogruppen-Chef.

Angesichts des Streits zwischen EU-Kommission und Bundesregierung um die Abwicklung von Banken warnte Dijsselbloem vor unklaren Kompetenzen. Unter Verweis auf frühere Streitigkeiten sagte er, die Eurogruppe dürfe „nicht wieder in die Situation kommen, dass die Entscheidung verschleppt wird, weil sich nationale Vertreter darüber zerstreiten, wer die Rechnung zahlt“. Die Währungsgemeinschaft brauche klare Regeln und klare Entscheidungsbefugnisse, um „schnell und effizient“ zu entscheiden.

Dijsselbloem lehnte außerdem den deutsch-französischen Vorschlag ab, einen Eurogruppen-Präsidenten als Vollzeit-Stelle zu schaffen. „Wir wollen keinen ständigen Präsidenten“, sagte er. Er bestätigte zugleich, dass er dem niederländischen Parlament vor und nach jeder Sitzung der Eurogruppe Bericht erstatte. Das habe er schon so gemacht, als er noch Finanzminister war. Er führe das als Eurogruppen-Chef weiter. Er verbat sich jegliche Kritik daran. Wenn er das nicht mehr dürfte, würde er zurücktreten.

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    • dpa
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    11 Kommentare zu "Jeroen Dijsselbloem: Eurogruppen-Chef kündigt weitere Griechenland-Hilfen an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.




    • Mit diesen langfristigen Wettervorhersagen erfährt die griechische Reformwelle einen erneuten Schub.

      Vor allem GR Banken füttern weiterhin gern ihnen verbundene, gefällig-gefrässige Hausschwäne.

      D. ist schlichtweg ein Volldepp.

    • Der gute Euro-Gruppen-Chef meint wohl eher nach der BT Wahl wird es GR-Rettungpaket-3 geben plus GR-Schuldenschnitt-2 - und das selbstverstaendlich voellig ALTERNATIVLOS.

      Desweiteren ist Irland un Portugal auf solch einem GUTEN WEG, dass es noch PT-Rettungpaket-2 und IR-Rettungspaket-2 geben muss (ALTERNATIVLOS versteht sich). Eventuell gibts es ja acuh PT & IR Schuldneschnitt-2, so mit dazwischenliegenden Slowenien-1 als Einleitung zum Big bang Italien-1 kurz gefolgt von FR-1.



    • Nach einem Kassensturz?

      Besser kann man es nicht sagen, wenn man den Überblick verloren hat. Bis dahin pumpen wir also Steuergelder im Blindflug ohne Instrumente ins System. Und die üblichen Verdächtigen wissen genau, wo sie die Hand hin halten müssen, um unkontrolliert ihren Anteil abzuzapfen.
      Unglaublich!

    • Nach der Bundestagswahl mit neuen Mehrheitsverhältnissen: "Austreten!"

      Jeder, der eine Altersvorsorge aufgebaut hat oder aufbauen will, muss die Bundestagswahl nutzen, seine Meinung zu artikulieren. Es geht nicht um fehlende Solidarität sondern darum ahnungslosen Politikern Einhalt zu gebieten.

    • "Unter Verweis auf frühere Streitigkeiten sagte er, die Eurogruppe dürfe „nicht wieder in die Situation kommen, dass die Entscheidung verschleppt wird, weil sich nationale Vertreter darüber zerstreiten, wer die Rechnung zahlt“. Die Währungsgemeinschaft brauche klare Regeln und klare Entscheidungsbefugnisse, um „schnell und effizient“ zu entscheiden."

      Die Währungsgemeinschaft hatte klare Regeln: No Bail out... was wurde daraus? Und die Rechnung zahlen immer die Bürger... ob Steuerzahler oder nicht. Nur die haben keine Lobby und kein 5 stelliges Monatseinkommen. Ich krieg die Krätze bei so viel Hochmut. Wer bezahlt dich denn, du Sack???

    • Was redet er den da. Hat er nun vollständig den Verstand verloren? Warum sollte nach seine Aussagen überhaupt noch ein Grieche arbeiten oder Steuern zahlen. Der Mann ist komplett meschugge.



    • Alimentationseuropa, hoch die Tassen.

      Verständlich bei diser so schlummernden Bankenkrise, Condenance liebe Mitbürger. Es geht um unser aller Erspartes. Ein "GR Crash" fegt uns weg.

    • Auch wenn es unsere Systempresse systematisch verschweigt, damit wir brav zahlen: immer noch sitzt Griechenland auf Gasfeldern und könnte diese als Kreditpfänder nutzen.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/die-krise-in-griechenland-und-verborgene-oelkriege.html

      Hier noch zur Gesamtlage im östlichen Mittelmeer:
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/israels-energiepolitische-gesamtstrategie-wird-erkennbar.html

      Übrigens: solange diese dämlich "Reparationsforderungen" aus Griechenland nicht offiziell vom Tisch sind sollten wir nicht im Traum daran denken, in dieses Schwarze Loch weiteres Geld zu überweisen. Aber die angloamerikanische Finanzmafia steckt ja im Grund hinter diesen Zahlungen - da kann sich eine fremdgesteuerte Bundesregierung wohl kaum verweigern.

    • Nach diesen Worten des Herrn Dijsselbloem wird nach der Wahl niemand mehr sagen können, er habe nichts gewusst.

      Und niemand, der am 22.9. noch einmal einer der Altparteien seine Stimme gibt, wird dann ein Recht haben, sich darüber zu beklagen, dass alle seine Ersparnisse, seine Altersvorsorge, seine Renten- und Pensionsansprüche, seine Lebensversicherungen und überhaupt alle seine Geldforderungen immer schneller entwertet werden.

      AfD, was denn sonst!

      Jetzt legt die AfD auch ein revolutionäres und dringend notwendiges Konzept zum Ausstieg aus dem Wahn der "erneuerbaren" Energieen vor. Diese Energieen nehmen ja gerade neben der "Eurorettung" als zweiter Pleitebeschleunigungsfaktor für Deutschland Fahrt auf.

      Siehe: http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wird-es-eine-anti-energiewende-partei-im-naechsten-bundestag-geben/

      Die Mainstreammedien wie das Handelsblatt verschweigen es bisher. Es wird ihnen nicht mehr lange gelingen.

    • Zitat : Im April 2014 werde es einen kompletten Kassensturz in Griechenland geben. Danach werde über weitere Maßnahmen entschieden, darunter einen Schuldenerlass oder die nachträgliche direkte Rekapitalisierung der griechischen Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM.

      - Na, da hat dieser Dussel doch noch die Katze aus dem Sack gelassen...?! Und das noch vor der Wahl ? Hat "Sparschweinchen im Wägelchen" doch keinen Maulkorb für einen EU-Dussel ?

      2014 Kassensturz für Griechenland.....Schuldenerlass...?

      Da können ja jetzt einige anfangen zu zählen, oder zu rechnen...ich meine die VERLUSTE, die sie bei diesem Kassensturz einfahren ?

      Und das "Sparschweinchen im Wägelchen" hat vor kurzem noch von einem ausgeglichenen Haushalt gelabert.........?

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