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Jobmarkt Griechische Arbeitslosigkeit erneut auf Rekordhoch

Mit einem minimalen Aufschlag zum März verzeichnet Griechenland einen neuen Höchststand bei den Erwerbslosen. Zweidrittel von ihnen ist schon seit mehr als einem Jahr arbeitslos – Tendenz steigend.
11.07.2013 - 14:34 Uhr 9 Kommentare
Arbeitslose in Athen warten auf die Auszahlung ihrer monatlichen Hilfe: Nie zuvor waren mehr Menschen in Griechenland arbeitslos. Quelle: dpa

Arbeitslose in Athen warten auf die Auszahlung ihrer monatlichen Hilfe: Nie zuvor waren mehr Menschen in Griechenland arbeitslos.

(Foto: dpa)

Athen Der Jobmarkt im rezessionsgeplagten Griechenland hangelt sich von einem Rekordhoch zum nächsten: Die Arbeitslosenquote in dem Euro-Land stieg im April auf 26,9 von 26,8 Prozent im Vormonat, wie das Statistikamt Elstat am Donnerstag mitteilte.

Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Datenveröffentlichung 2006 und mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Euro-Zone von 12,2 Prozent im Mai. "Entscheidend ist die Tatsache, dass fast zwei von drei Leuten seit über zwölf Monaten ohne Job sind", sagte Ökonom Angelos Tsakanikas vom IOBE-Institut mit Blick auf die besonders problematische Lage der Langzeitarbeitslosen.

Die griechische Wirtschaft schrumpft bereits das sechste Jahr in Folge - vor allem wegen des harten Sparkurses als Auflage für die Milliarden-Hilfen von Griechenlands Geldgebern. Die IOBE-Experten rechnen für 2013 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 4,8 bis 5,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote dürfte auf 27,8 Prozent hochschnellen. Seit Beginn der Krise 2009 hat sich die Quote verdreifacht, zwischen 700 und 1000 Griechen verloren nach Elstat-Schätzungen jeden Tag ihren Job. Besonders stark trifft es junge Menschen. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen sank zwar im April leicht um 0,8 Punkte auf 57,5 Prozent, bleibt damit aber immer noch auf extrem hohen Niveau.

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    • rtr
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    9 Kommentare zu "Jobmarkt: Griechische Arbeitslosigkeit erneut auf Rekordhoch"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn Sie sich das wirklich fragen, dann sollten Sie es mal versuchen, um was in Griechenland aufzubauen. Viel Spass dabei.....für das Durchkämpfen durch die Bürokratie (irgendwas müssen die Beamten ja tun), wünsche ich Ihnen viel Glück. Wie war das nochmal, zum Aufstellen einer Abfüllmaschine von Olivenölbenötigt es staatliche Zustimmung, die sich über mehrere Monate hinziehen kann, worunter auch ein Guchten bzgl. der Baustatik ausgefertigt von Fachleuten, dass das Gebäude stabil genug ist, auch wenn die Maschine weniger wiegt wie ein Mensch?

      Genau das wird jetzt gerettet von Superhero Dijsselbloem und seinen Heerscharen.

    • Spart sich zu Tode?

      Nur nochmal zur Definition: Sparen bedeutet Geld zurücklegen dass man hat! Das trifft nicht wirklich auf Griechenland zu.

      Und zu dieser wirren Theorie des zu-Tode-sparen: Das heisst jetzt also, dass alle Krisenstaaten seit Jahren dadurch aufgefallen sind, extrem wenig Geld auszugeben. Im Gegensatz und Vergleich dazu haben Länder wie Deutschland, Schweiz oder Finnland das Geld mit vollen Händen ausgegeben und stehen deswegen besser da. (Zugegeben sie haben zuviel ausgegeben, aber unter den Blinden ist der Einäugige König).

      Irgendwie gibt es da ein Wahrnehmungsproblem!

    • Dann sollte Griechenland schnell die Währungsunion verlassen. Es wird nicht klappen. Auch in der gewollten Transferunion bleibt für die Griechen zuwenig zum Leben, zuviel zum Sterben. Das haut nicht hin!

      Ja, der Euro ist ein geradezu blödsinniges "politisches Projekt". Und Wohlstand kommt eben nicht aus der Druckerpresse - sonst wäre Simbabwe das reichste Land der Welt!

    • Dann kommt eben Hilfspaket Nr. 4 und Schuldenschnitt Nr. 2. Und ein Jahr später vHilfspaket Nr. 5 und Schuldenschnitt Nr. 3. Hauptsache ist, dass kein Land den Euro verlässt. Das ist ja die größte Angst von Frau Merkel. Wenn ich dann schon höre, Griechenland muss wettbewerbsfähiger werden. Dann frage ich mich - mit was denn, in welchem Bereich !!(...) Und bei den anderen Ländern im Süden ist das doch auch nicht viel besser !! Nennen Sie mr doch mal eine große und bekannte griechische Firma !!! Eine zypriotische !! Eine portugisische !! Eine spanische (eine Seat ist VW :-) !! Und das ist das Problem. (...) Diese Staaten werden immer Unmengen Geld verschlingen, wenn Sie im Euro bleiben.

      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Ich frage mich, warum europäische Wirtschaftsunternehmen
      in großer Zahl mit hohen Milliardenbeträgen in der Türkei
      investieren, aber einige hundert Kilometer kaum Unternehmer
      bereit sind, dort neue Firmen aufzubauen ??
      Der Bau von neuen Autobahnen und Brücken wird das Problem
      der Arbeitslosigkeit in Griechenland kaum nutzen.

    • Ein Rätsel, warum die "Experten der EU" die Gasvorkommen vor GR und ZY seit Jahren ignorieren und keine Lösung suchen.
      ---
      Riesige Öl- und Gasvorkommen vor den griechischen Küsten könnten langfristig das Krisenland in ein "Norwegen des Mittelmeeres" verwandeln. Griechenland verfüge "nach konservativen Schätzungen" über Öl- und Gasvorkommen im Wert von 300 Milliarden Euro, heißt es aus der Umgebung von Ministerpräsident Antonis Samaras. Andere Schätzungen sind sogar noch optimistischer.

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/griechenland-oel


    • Zitat : Die griechische Wirtschaft schrumpft bereits das sechste Jahr in Folge - vor allem wegen des harten Sparkurses als Auflage für die Milliarden-Hilfen von Griechenlands Geldgebern.

      - das Schrumpfen der Wirtschaft und das Ende der Arbeitslosigkeit ist ja zusammen mit der Verschuldungskrise Griechenlands nächstes Jahr vorbei.......

      sagte uns der EU-DUSSEL !

      Nächstes Jahr kommt für die Griechen der KASSENSTURZ :

      bedeutet, die Griechen haben keine Schulden mehr

      die Griechen haben Vollbeschäftigung ( das ganze Volk wird verbeamtet )

      und die Griechen brauchen auch keine Wirtschaft mehr ( für die Griechen arbeiten ab 2014 die Deutschen )

      In Griechenland bricht nächstes Jahr EUtopismus ein.....das ist viel angenehmer als Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Leninismus, Faulenzismus, Alkoholismus und Nichtstuenismus ZUSAMMEN !"

    • In Griechenland trennt sich die Spreu vom Weizen: Selbst mit 60% Arbeitslosigkeit hätten die Griechen immer noch zu viele Frühstücksdirektoren, halbseidene Absahner und stellvertretende Stellvertreter von Stellvertretern im Portfolio. Es wird also noch viel, viel schlimmer kommen. Und das Gute an der Sache ist, dass es sich um einen Gesundungsprozess handelt, der endlich so etwas wie Normalität erzeugen könnte. Denn die obszönen sozialen Benefiz', die sich die Griechen auf Kosten der EU gegönnt haben, finden in diesem Universum keine Entsprechung!

    • Woher sollen Arbeitsplätze kommen? Griechenland spart sich zu Tode. Undsomit gibt es auch keinen Konsum.

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