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Jordanien König beschneidet die eigene Macht

Die Demonstrationen in Jordanien zeigen erneut Wirkung. König Abdullah II. beugt sich den Forderungen nach Reformen, nennt zu Verfassungsänderungen aber noch keine Details. Eine Maßnahme kündigte er schon einmal an.
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König Abdullah II. winkt seinem Volk. Quelle: dapd

König Abdullah II. winkt seinem Volk.

(Foto: dapd)

Amman Der jordanische König Abdullah II. hat sich Forderungen nach Reformen gebeugt und angekündigt, dass das Kabinett künftig gewählt werden soll. In einer Rede am Sonntag versprach Abdullah auch weitere Verfassungsänderungen. Details nannte er aber nicht.

Zuvor hatten sich Jordanier für eine Einschränkung der Macht des Königs ausgesprochen. Der jordanische Monarch hat unter anderem das Recht, den Ministerpräsidenten und das Kabinett zu bestimmen.

In Jordanien kommt es seit sechs Monaten zu Demonstrationen, bei denen mehr Demokratie gefordert wird. Unter anderem fordern Demonstranten neue Parlamentswahlen, weil bei der Wahl im November ihrer Ansicht nach Betrug vorlag.

Abdullah versprach zwar weitere Reformen, warnte aber, plötzliche Veränderungen könnten „Chaos und Unruhen“ wie in anderen arabischen Ländern zur Folge haben.

  • dapd
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