Jordanien Mehrere Menschen sterben bei Polizeiaktion gegen Extremisten

Nach Gefechten sind fünf mutmaßliche Extremisten in Jordanien in Gewahrsam genommen worden. Sie sollen für eine Explosion verantwortlich sein.
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Die Verdächtigen sollen am Samstagabend in der Stadt as-Salt das Feuer eröffnet und Explosionen ausgelöst haben. Quelle: AP
Jordanien

Die Verdächtigen sollen am Samstagabend in der Stadt as-Salt das Feuer eröffnet und Explosionen ausgelöst haben.

(Foto: AP)

AmmanNach der Tötung von drei Sicherheitskräften in Jordanien sind Regierungsangaben zufolge fünf mutmaßliche Extremisten in Gewahrsam genommen worden. Die Verdächtigen sollen am Samstagabend in der Stadt as-Salt das Feuer eröffnet und Explosionen ausgelöst haben. Ein mehrgeschossiges Gebäude stürzte ein.

Die Nachrichtenwebseite Hala Achbar, die mit dem jordanischen Militär verbunden ist, berichtete am Sonntag, die Verdächtigen seien Jordanier. Die Zelle habe vorgehabt, Sicherheitseinrichtungen anzugreifen.

Das Gefecht sorgte für neue Sorgen, dass Extremisten versuchen, große Angriffe in Jordanien auszuführen, um das prowestliche Königreich zu destabilisieren. Das Land ist weitgehend nicht von den Konflikten in den Nachbarländern Syrien und Irak betroffen gewesen.

Regierungssprecherin Dschumana Ghuneimat sagte zunächst, dass drei Verdächtige in Gewahrsam seien. Sie erhöhte die Zahl später auf fünf.

Am Freitag war ein Polizist bei einer Bombenexplosion nahe Amman getötet worden. Jordaniens Ministerpräsident Omar Rassas bezeichnete den Vorfall als „Terroranschlag“. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat und die Behörden gaben kein etwaiges Motiv bekannt.

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