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JP-Morgan-Strategin „Euro-Bonds würden die Refinanzierungskosten niedrig halten“

Die Chefstrategin von JP Morgan Asset Management sagte in einem Gespräch mit dem Handelsblatt, die Ausgabe von Euro-Bonds wären ein Signal für die Stärke der Gemeinschaftswährung.
8 Kommentare
Der Firmenschriftzug an der New Yorker Börse. Quelle: Reuters

Der Firmenschriftzug an der New Yorker Börse.

(Foto: Reuters)

Euro-Bonds würden an den Märkten auf Begeisterung stoßen, sagte Rebecca Patterson, Chefstrategin von JP Morgan Asset Management, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die gemeinsame Ausgabe von Anleihen durch die Staaten Europas würde zeigen, dass die Mitglieder der Eurozone „bereit sind, Souveränität aufzugeben, um den Euro zu retten“.

Vor allem gäbe es dann für Investoren eine Alternative zu US-Staatsanleihen, urteilt die Experten, hinter der einer der größten Vermögensverwalter der Welt mit 720 Milliarden Dollar Kundengeldern steht. „Der Markt für Euro-Bonds hätte die nötige Größe und Liquidität, die beispielsweise Bundesanleihen nicht besitzen“, sagt Patterson. Das Ergebnis ließe sich auch für die Euro-Bonds sehen: Die Emission würde zusätzliche „Nachfrage kreieren, die die Refinanzierungskosten der Eurozone niedrig hielte“.

Brexit 2019
  • ben
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8 Kommentare zu "JP-Morgan-Strategin: „Euro-Bonds würden die Refinanzierungskosten niedrig halten“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Eurobonds? Was ist das? Gute und schlechte Schuldner kommen in denselben Basket. Ohne dass zum jetzigen Zeitpunkt eine effektive Kontrolle der schlechten möglich ist. An was erinnert diese Konstruktion? Haben wir alle die famose Idee der US-Hypothekenpapiere schon vergessen?

  • ## Der Dealer empfiehlt eine neue droge ###

    besser kann man den Rat eines Banker nicht formulieren.
    Danke.

  • Wer hätte das vermutet: Der Dealer empfiehlt eine neue Droge. Sperrt die kriminellen Finanzganster die mit ihrer internationalistischen Finanzbandenkriminalität die Pest der Neutzeit sind, endlich ein.

  • Super was Banken fordern... Nein die haben keine eigenen Interessen ;-)

    Die tollen Banken können sich freuen, dass der Steuerzahler für die Schrottpapiere haftet...die Banker kassieren weiter fette Boni...jetzt sollen die Eurobonds her, damit wir denen wieder aus der Patsche helfen können und deren Spiel weitergehen kann. So nicht !!!

  • Zitat:„Nachfrage kreieren, die die Refinanzierungskosten der Eurozone niedrig hielte“.

    Und dann haben die PIGS wieder niedrige Zinsen und machen fleißig viele neue Schulden und Party, fette Gehälter, viele Beamte usw. usw. !!

    Genau das hat zu der jetzigen Schuldenkrise geführt!

    Neue Regeln? Damit man sie genau so beiseite wischt wie die jetzigen Regeln?

    Wenn mich jemand betrügt, dann sollte er sich schämen. Wenn mich jemand zweimal betrügt, dann sollte ich mich schämen!

  • Und wenn meine Bankaktien alle vor die Hunde gehen. Eurobonds werden nicht eingeführt. Und schon gar nicht, damit nur diese Gierhälse am Markt einen Orgasmus bekommen, den Deutschland bezahlt. Der Markt soll doch komplett einbrechen. Pech gehabt. Sollen sie doch tolle US Anleihen kaufen. Scheiß Eurobonds. Scheiß Euro.

  • Mit anderen Worten:

    "Wir sollen die Euro-Bands auflegen, damit die Banken aus den amerikanischen Giftpapieren (US-Anleihen) in etwas mehr sichere Anlangen (den Eurobands) umsatteln können".

    Interessant, wie der Schlachter dem Schwein erklärt, dass er es schlachten will.

  • O Gott, wenn so eine gnadenlose Großbank Eurobonds fordert, dann sollten die ganzen Eurobondapologeten aber ganz schnell wach werden. Das ist ja wohl der Beweis, dass die Eurobonds nur da sind, um die amerikanischen Großbanken zu retten.
    Widerlich!